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Friedemann Schulz von Thun emeritiert

Der Kommunikationspsychologe Professor Dr. Friedemann Schulz von Thun hat am 23. Oktober 2009 an der Universität Hamburg unter dem Titel 'Was ich noch zu sagen hätte' vor voll besetzten Rängen seine Abschiedsvorlesung gehalten – nach insgesamt 42 Jahren im Fachbereich Psychologie: als Student, als wissenschaftlicher Mitarbeiter und schließlich als Professor. Berühmt geworden ist Schulz von Thun mit seinen kommunikationswissenschaftlichen Modellen wie dem Kommunikationsquadrat und dem inneren Team. Seine Professur an der Uni Hamburg hatte er bereits im Jahr 2006 auf fünfzig Prozent reduziert, um sich verstärkt seinem Schulz von Thun-Institut für Kommunikation zu widmen. Das Institut, das unter anderem Kommunikationsseminare für Führungskräfte und Weiterbildungen zum Kommunikationstrainer anbietet, wird dem 65-Jährigen nun einen angemessenen Rahmen für seinen 'Unruhestand' bieten. Denn die Emeritierung bedeutet für Schulz von Thun noch lange nicht, dass er sich in den Ruhestand begibt. Mit dem gewohnten Understatement kündigte der Professor am Ende seiner humorvollen Vorlesung an: 'Ich möchte noch einige Jahre zur Verfügung stehen, dienlich sein.'

Unter Weiterbildnern hat der Wissenschaftler im Verlauf seiner Karriere mitunter die größte Resonanz erfahren: So wurde er anlässlich der Petersberger Trainertage 2009 mit Standing Ovations bedacht. Schulz von Thun hatte – quasi als Dank für die Ehrung mit dem Life-Achievement-Award, den er bei der Veranstaltung in Empfang genommen hatte – einen fulminanten Vortrag gehalten. Sein Thema: die Trainer-Rolle zwischen Professionalität und Menschlichkeit. Den Vortrag gibt es jetzt auf DVD (39,90 Euro, ISBN 978-3-941965-01-0).
Autor(en): (jum)
Quelle: managerSeminare 142, Januar 2010
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