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Flexibles Arbeiten

Mitarbeiter sind ohne Kontrolle fleißig

Wenn Unternehmen ihren Mitarbeitern Home Office oder flexible Arbeitszeiten gewähren, sollten sie sie nicht übermäßig kontrollieren. Zu diesem Schluss gelangt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Die Studie beruht auf Zahlen des European Working Condition Surveys, für die rund 43.000 Beschäftigte in Europa befragt wurden. Übermäßige Kontrollen scheinen auch nicht notwendig zu sein, wie die Studie zeigt: Denn 35 Prozent der befragten Arbeitnehmer geben an, dass sie sich vor allem am Arbeitstempo der Kollegen orientieren. 26 Prozent finden, dass ihr Tempo maßgeblich von den Forderungen ihrer Kunden beeinflusst wird. Für nur zwei Prozent der Arbeitnehmer ist die direkte Kontrolle entscheidend dafür, wie schnell sie arbeiten. Ein weiterer Punkt, der für weniger Kontrolle spricht: Je stärker die Kontrollen werden, desto unzufriedener werden die Beschäftigten. So sind sechs von zehn Mitarbeitern sehr zufrieden mit ihrer Arbeit, wenn ihr Unternehmen bzw. ihre Führungskraft sie nicht ständig kontrolliert. Bei starken Kontrollen ist nur noch gut jeder Vierte zufrieden. Dominik Enste, Leiter des Kompetenzfelds Verhaltensökonomik und Wirtschaftsethik am IW, erklärt die Ergebnisse: 'Führungskräfte sorgen insbesondere dann für mehr Zufriedenheit und damit Produktivität, wenn sie selber vertrauenswürdig sind und sich wertschätzend gegenüber ihren Mitarbeitern verhalten.'
Autor(en): Marie Pein
Quelle: managerSeminare 248, November 2018
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