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Flexible Arbeitsmodelle

Die Zukunft der Arbeit ist hybrid

Die Corona-Krise zwang viele Unternehmen dazu, ad hoc Homeoffice- Regelungen festzulegen und den Mitarbeitenden remote Arbeitsplätze einzurichten. So sind weltweit hybride bzw. flexible Arbeitsmodelle entstanden – und die werden auch in Zukunft beibehalten werden, glauben fast neun von zehn Führungskräften in Europa. Das ergab eine Studie, für die das Technologieunternehmen Microsoft insgesamt 9.000 Personen aus 15 europäischen Ländern befragen ließ – je 500 Führungskräfte und 100 Mitarbeitende pro Land. Während es 2019 nur in 15 Prozent der Unternehmen feste Regelungen zu flexiblen Arbeitsmodellen gab, sind es 2020 bereits 76 Prozent der Unternehmen, die offizielle Richtlinien zum hybriden Arbeiten eingeführt haben. Die Arbeitnehmer begrüßen die hybriden Modelle: So schätzen sie im Büro zwar den persönlichen Austausch mit den Kollegen, möchten durchschnittlich aber dennoch gerne 31 Prozent ihrer Arbeitszeit abseits vom Büro verbringen. Das Arbeiten im Homeoffice bewerten sie aus verschiedenen Gründen als vorteilhaft: 69 Prozent schätzen es, dass sie sich zu Hause legerer kleiden können, 49 Prozent nutzen die Möglichkeit, ihren Arbeitsplatz frei gestalten zu können und 47 Prozent freuen sich, mehr Zeit für Hobbys und Freizeit zu haben. Insgesamt haben die Mitarbeitenden durch die flexible Gestaltung ihres Arbeitstags das Gefühl, dass nur 41 Prozent ihrer Zeit für Unterbrechungen, überlange Meetings und andere als überflüssig empfundene Aktivitäten draufgeht. 2019 sahen sie hingegen noch durchschnittlich 52 Prozent ihres Arbeitstags als verschwendet an. Und auch für die Unternehmen bietet flexibles Arbeiten Vorteile: 56 Prozent der Führungskräfte erwarten, dass auf lange Sicht Kosten eingespart werden können, weil weniger Energie verbraucht wird und sich die Reisekosten reduzieren.

88% der Führungskräfte glauben, dass flexible Arbeitsmodelle auch zukünftig bestehen bleiben.

Autor(en): Nathalie Ekrot
Quelle: managerSeminare 275, Februar 2021
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