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Familienfreundliche Arbeit

Unvereinbarkeit von Familie und Beruf für viele ein Kündigungsgrund

Mehr als die Hälfte der Berufstätigen, die sich vorstellen können, eine Familie zu gründen, würden kündigen, wenn der Arbeitgeber keine Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf trifft. Das hat eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Väternetzwerks conpadres ergeben. Die insgesamt 1.012 Befragten waren Männer und Frauen zwischen 29 und 40 Jahren aus Deutschland, die noch keine Kinder haben, sich aber vorstellen können, welche zu bekommen, und seit mindestens zwei Jahren im Berufsleben stehen. Von diesen gaben 37 Prozent an, bei fehlenden Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf eher den Arbeitgeber zu wechseln, 22 Prozent würden das definitiv machen.

Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt es bei dieser Frage übrigens nicht, was zeigt, dass das Thema Männer und Frauen gleichermaßen beschäftigt. Aktuell gäbe es bei der Mehrheit der Befragten jedoch keinen Grund zur Kündigung: 56 Prozent sind der Ansicht, dass sich ihr derzeitiger Arbeitgeber ausreichend um Möglichkeiten und Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf kümmert. Von den 33 Prozent, die der Meinung sind, dass ihr Arbeitgeber mehr tun müsste, wünschen sich die meisten flexiblere Arbeitszeitmodelle (26 Prozent), Kinderbetreuungsangebote (19 Prozent) sowie flexiblere Arbeitsorte bzw. mehr Möglichkeit zum Homeoffice (15 Prozent).

Autor(en): Nina Rheinheimer
Quelle: managerSeminare 294, September 2022
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