managerSeminare 294 vom 19.08.2022

Diese Ausgabe enthält folgende Beiträge:

  • New-Organizing-Strategien: Kein Wandel ohne Widersprüche
  • Situativer Change: Pragmatisch wandeln
  • Corporate Nudging: Verlockende Veränderungen
  • Organisationaler Wandel mit Design Thinking: Menschenzentriert verändern
  • Lehren von Luhmann: Transformation erfordert Vergessen
  • Ärger im Job: Unnötige Aufregung
  • Agile Zusammenarbeit: Impulse aus dem Impro-Theater
  • Zukunft von Corporate Learning: Auf der Suche nach der neuen Rolle
  • Marcus Minzlaff in Speakers Corner: „Haltung entscheidet nicht“
  • Führung meets Coaching: Vom Wert der Wahrheit
  • Schlauer lernen: Widersprechen Sie sich selbst!
  • Testgelesen: Neue Bücher zum Thema Achtsamkeit und Stresskompetenz
  • Fabiola Gerpott in Characters: '​Fast alles funktioniert wieder, wenn man (es) mal kurz abschaltet​'

Folgende Beiträge erwarten Sie:

New-Organizing-Strategien

Kein Wandel ohne Widersprüche

Wenn etablierte Unternehmen neue Konzepte der Organisationsgestaltung einführen, gehen sie dabei unterschiedliche Wege. Doch welche sind Erfolg versprechend, welche nicht? Die Organisationsberater Torsten Groth, Gerhard P. Krejci und Stefan Günther sind dieser Frage in einem Forschungsprojekt nachgegangen. Eine Erkenntnis daraus: Durch die Einführung neuer Organisationskonzepte kommt es zu Konflikten zwischen Alt und Neu, aber manche Firmen schaffen es besser als andere, damit umzugehen.
Situativer Change

Pragmatisch wandeln

Was bedeutet erfolgreicher Wandel in Unternehmen? Letztlich nichts anderes, als dass Situationen im Geschäfts- und Arbeitsalltag anders ablaufen als zuvor, etwa konstruktiver, konfliktärmer, effektiver. Für den Arbeitsforscher und Managementberater Frank Kühn liegt damit auf der Hand: Wenn wir wollen, dass Wandel gelingt, dann müssen wir auch genau dort ansetzen, wo sich der Change manifestiert – bei einzelnen Situationen.
Corporate Nudging

Verlockende Veränderungen

Trägheit gegenüber Neuem, mangelnde Bedeutungszuschreibung, zu starke Handlungsorientierung … aus Sicht der Verhaltensökonomik gibt es vor allem fünf Problematiken, die organisationalen Wandel behindern. Am besten lässt sich diesen auf sanfte Weise begegnen – indem die Gestaltenden und Beteiligten zu einem wünschenswerten Verhalten im besten Sinne des Wortes verführt werden. Dazu reicht meist schon ein kleiner Stups, ein Nudge.
Organisationaler Wandel mit Design Thinking

Menschenzentriert verändern

Veränderung kann nicht funktionieren, wenn sie an der Realität einer Organisation vorbeigeht. Im klassischen Changemanagement passiert das jedoch erstaunlich häufig: Dem Unternehmen wird ein Veränderungsplan aufgedrückt, der gar nicht dem entspricht, was gebraucht wird. Eine Möglichkeit, Wandel anders aufzusetzen, liefert der Innovationsansatz Design Thinking.
Lehren von Luhmann

Transformation erfordert Vergessen

Wieso funktioniert das fast nie – ein Unternehmen gezielt zu transformieren? Diese Frage hat sich auch der Systemtheoretiker Niklas Luhmann gestellt. Die Einsichten, zu denen er gelangt ist, liefern starke Argumente für einen längst überfälligen Paradigmenwechsel im Changemanagement. Denn Luhmann zeigt, wieso Transformation ein Prozess ist, den man zwar (indirekt) beeinflussen, aber niemals steuern kann.
Ärger im Job

Unnötige Aufregung

Täglich passieren Dinge im Büro, die wir nicht gutheißen, über die wir den Kopf schütteln, die wir nicht nachvollziehen können. Vor allem die „lieben Kolleginnen und Kollegen“ bringen uns mit ihrem Verhalten auf die Palme. In der Regel schlucken wir den Ärger herunter, manchmal platzt er aus uns heraus. Die bessere Taktik: den Ärgeranlass gezielt hinterfragen, denn oft wird dabei klar, dass wir uns umsonst ärgern – und so Lebensenergie und Zeit vergeuden.
Agile Zusammenarbeit

Impulse aus dem Impro-Theater

Improvisationskünstler und -künstlerinnen handeln flexibel in sich ständig verändernden Situationen, entwickeln Szenen gemeinsam weiter, jonglieren Ideen und wenn eine scheitert, versuchen sie eine andere. Man könnte auch sagen: Sie agieren agil. Die Prinzipien, denen sie dabei folgen, können auch Teams in Organisationen helfen, (besser) ins agile Spiel zu finden.
Zukunft von Corporate Learning

Auf der Suche nach der neuen Rolle

Digitalisierung, Klimawandel und andere Umbrüche fordern Unternehmen neue Strategien und Kompetenzen ab. Wenn es ein Ressort gibt, das dazu beitragen kann, sich zukunftsfit aufzustellen, dann ist es das Corporate Learning, sind Kai Liebert und Julia Baier vom Münchener Bildungsforum (MBF) überzeugt. Das MBF setzt sich anlässlich seines 50. Jubiläums derzeit intensiv mit der Frage auseinander, wie ein neues Selbstverständnis der Corporate-Learning-Funktion aussehen könnte. Ein Gespräch über den Stand der Debatte.
Marcus Minzlaff in Speakers Corner

„Haltung entscheidet nicht“

​Haltung ist etwas Unverzichtbares, Grundsätzliches. Um in bestimmten Kontexten zurechtzukommen, brauchen wir eine entsprechende Haltung, keine Frage. Aber reicht diese Haltung dann auch aus? Leider nein, sagt Management Consultant Marcus Minzlaff. Haltung allein hilft wenig, wenn nicht noch etwas Entscheidendes hinzukommt.​
Führung meets Coaching

Vom Wert der Wahrheit

Martin Wehrle erläutert, warum es wichtig ist, dass Führungskräfte auch bei unangenehmen Wahrheiten kein Blatt vor den Mund nehmen.
Schlauer lernen

Widersprechen Sie sich selbst!

Henning Beck erklärt, wie wir die Weisheit der vielen nutzen können, auch wenn wir keine Gruppe zur Verfügung haben.
Testgelesen

Neue Bücher zum Thema Achtsamkeit und Stresskompetenz

Um im Beruf leistungsfähig zu bleiben, ist es wichtig, auf das eigene Wohlbefinden zu achten. Doch wie lässt sich Stresskompetenz trainieren? Was haben Selbstreflexion und Digitalisierung mit Achtsamkeit zu tun? Und welche Rolle spielt Führung bei dem Thema? Vier neue Bücher liefern Antworten.
Fabiola Gerpott in Characters

'​Fast alles funktioniert wieder, wenn man (es) mal kurz abschaltet​'

Die Organisationspsychologin und Betriebswirtin Fabiola Gerpott ist Inhaberin des Lehrstuhls für Personalführung an der WHU – Otto Beisheim School of Management. Im Interview erklärt sie, welche berufliche Herausforderung sie reizen würde, was sie niemals verpasst und was sie auch mal werden wollte.
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