Fabiola Gerpott in Characters
Fabiola Gerpott in Characters

'​Fast alles funktioniert wieder, wenn man (es) mal kurz abschaltet​'

Die Organisationspsychologin und Betriebswirtin Fabiola Gerpott ist Inhaberin des Lehrstuhls für Personalführung an der WHU – Otto Beisheim School of Management. Im Interview erklärt sie, welche berufliche Herausforderung sie reizen würde, was sie niemals verpasst und was sie auch mal werden wollte.
Meine beruflichen Stationen:Entschlossen unentschlossen. Zunächst absolvierte ich einen Bachelor in Wirtschaftspsychologie, dann ein Masterprogramm in Corporate Management & Economics. In der Promotion der Doppelstreich: ein Double PhD Programm in Organisationspsychologie und BWL! Während dieser Zeit war ich bei der Daimler AG als Doktorandin im Bereich intergenerationales Lernen und Führung im demografischen Wandel angestellt. Es ging interdisziplinär „immer dazwischen“ weiter: zunächst als Juniorprofessorin an einer Psychologie-Fakultät in den Niederlanden, später wechselte ich zurück in die BWL an die WHU.
Das wollte ich auch mal werden:Profi-Triathletin. Schwimmen und Radeln ging gut; leider fehlte mir das Lauftalent. Auch heute noch bin ich überzeugt davon, dass die meisten guten Ideen irgendwo zwischen der Anstrengung von geistigen und körperlichen Muskeln entstehen.
Diese berufliche Herausforderung würde mich reizen:Evidenzbasierte Führungskräfteentwicklung, in der Menschen ihre Komfortzone verlassen, als Standard in allen Unternehmen – vom Startup bis zum Großkonzern – zu etablieren.
Wen ich gern beraten oder trainieren würde:Lehrerinnen und Lehrer, unsere wichtigsten Führungskräfte überhaupt. Der soziale Einfluss, den sie ausüben, ist enorm.
Mein Arbeitsplatz ist:Ein gemütliches Chaos.
Ich verpasse niemals:Den Kaffee am Morgen.
Als Nächstes lerne ich:Gitarre spielen. Bis jetzt erfolglos.
So muss eine Führungskraft sein, damit ich ihr folgen würde:Von nichts beeindruckt, noch nicht einmal von sich selbst.
Mein Arbeitsmotto:Fast alles funktioniert wieder, wenn man es mal kurz abschaltet, inklusive der eigenen Leistungsfähigkeit.
Diese Diskussion zum Thema Führung regt mich auf:Die ständige Einführung neuer Führungsstile. Agil führen, bewusst führen, chaotisch führen, digital führen …. Am Kernrepertoire guter Führung ändert sich dadurch aber nichts: vertrauensvolle Beziehungen gestalten, eine Vision kommunizieren, die notwendigen Rahmenbedingungen zur Aufgabenerfüllung schaffen und sich dabei an einem festen moralischen Kompass ausrichten.
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