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Übersicht AnsprechpartnerIn Zeiten des anhaltenden Fachkräftemangels verschärft sich der Wettbewerb um Beschäftigte zusehends. Um sich im Kampf um Talente von der Konkurrenz abzuheben, setzen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber vermehrt auf Zusatzleistungen. Das geht aus einer Studie der Bertelsmann Stiftung hervor, für die Daten von rund 34 Millionen Online-Stellenanzeigen des Jobmonitors aus dem Zeitraum von Anfang 2019 bis Ende 2024 analysiert wurden. Im Durchschnitt bieten Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber mittlerweile 9,6 Zusatzleistungen pro ausgeschriebene Stelle an, um Bewerbende anzulocken – fast dreimal so viele wie noch im Jahr 2019 (3,6 Zusatzleistungen pro Stelle).
Quelle: managerseminare.de; Studie „Kampf um die Fachkräfte“ der Bertelsmann Stiftung, n= 34.000.000 Online-Stellenanzeigen, 2025
Am häufigsten werden entgeltähnliche Leistungen (z.B. Sonderzahlungen, betriebliche Altersvorsorge, Mitarbeiterrabatte) und Entwicklungsperspektiven (z.B. Onboarding-Prozesse, Aufstiegschancen, unbefristete Arbeitsverträge) angeboten. Beide Benefitkategorien finden sich in mehr als zwei Drittel (67 Prozent) der Stellenanzeigen wieder (2019: entgeltähnliche Leistungen 32 Prozent; Entwicklungsperspektiven 45 Prozent). Ebenfalls hoch im Kurs stehen Benefits zur Arbeitsorganisation (z.B. flexible Arbeitszeiten, Homeoffice, Gleitzeitmodelle), die in über 60 Prozent aller Stellenanzeigen vorkommen (2019: 29 Prozent), sowie Fort- und Weiterbildungsangebote: Sie sind in fast jeder zweiten Stellenanzeige (46 Prozent) präsent (2019: 25 Prozent). Weniger häufig sind hingegen gesundheitsbezogene Benefits (z.B. Sport- und Fitnessangebote, ergonomische Arbeitsplatzgestaltung). Sie finden sich nur in 25 Prozent der Anzeigen wieder (2019: neun Prozent).
Beitrag von Janine Dengel aus managerSeminare 330, September 2025