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Lehren aus der Traumfabrik

Echtfilme im Training

Trainer, die in ihren Seminaren Filme einsetzen wollen, müssen nicht unbedingt zum klassischen Lehrfilm greifen. Auch Blockbuster aus Hollywood können sinnvolles Anschauungsmaterial für Verhandlungsführung oder Changemanagement liefern. Vorausgesetzt: Der Trainer wählt die Filmsequenzen mit Bedacht und besitzt die nötige Regiekompetenz für deren Einsatz.

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von managerSeminare
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„Ein Leben wurde ausgelöscht - über ein anderes müssen Sie entscheiden. Sie tragen eine schwere Verantwortung.“ Mit diesen Worten entlässt der Richter die zwölf Geschworenen in den Beratungsraum. Es ist schwül in dem spartanisch eingerichteten Zimmer, die Hitze macht es schwer, einen klaren Kopf zu bewahren. Doch ohnehin scheint es nicht viel zu bedenken zu geben, denn die Beweislast ist erdrückend: Eine Frau will durch die Fenster eines fahrenden Zuges gesehen haben, wie der Angeklagte, ein Puertoricaner von 17 Jahren, seinen Vater erstochen hat. Ein Nachbar meint, einen heftigen Streit zwischen dem angeblichen Täter und dem Opfer gehört zu haben.

Zudem ist das Alibi des Jungen unglaubwürdig. Er behauptet, zur Tatzeit im Kino gewesen zu sein. An den Titel des Films kann er sich nicht mehr erinnern. Eindeutig schuldig, so der Tenor unter den Geschworenen. Nur einer, Geschworener Nr. 8, plädiert für unschuldig. Denn seiner Meinung nach ist die Schuld des Angeklagten nicht zweifelsfrei bewiesen. Da das Jury-Urteil einstimmig sein muss, entbrennt eine hitzige Debatte zwischen dem „Querulanten“ und den anderen elf Jury-Mitgliedern. Einer gegen alle heißt es also - die klassische Konstellation in Hollywoodproduktionen.

Spot aus, Licht an. Günther Beyer holt die Seminarteilnehmer aus den USA der 30er Jahre in das Hier und Heute zurück: in das Seminarhaus der Beyer-Seminare GmbH in Lindlar bei Köln. Elf Führungskräfte aus Unternehmen verschiedener Branchen haben sich dort zum Seminar „Überzeugen, Gewinnen, Führen“ eingefunden. Vom Hauptdarsteller des Justizdramas „Die zwölf Geschworenen“ - dem Geschworenen Nr. 8, den Henry Fonda mimt - sollen sie lernen, sich gegen Widerstände durchzusetzen und effektiv die eigene Meinung zu vertreten.

Extras:

  • Checkliste: Sechs Fragen, die sich Trainer bei der Auswahl von Echtfilmen fürs Seminar stellen sollten.
  • So klappt die Vorführung: Fünf Tipps für den Filmeinsatz im Seminar.
  • Rechtlich einwandfrei: So können Vorführlizenzen erworben werden und darauf gilt es bei der öffentlichen Seminarankündigung zu achten.
  • Service: Kurzrezension eines Buches, in dem gezeigt wird, was Führungskräfte in puncto Verhandlungsführung aus Hollywood-Produktionen lernen können. Hinweis auf die Website eines Vertreibers von Kurzfilmen für den Seminareinsatz, der auch Seminare zum Thema Filmeinsatz im Training anbietet.

Autor(en): Andree Martens
Quelle: managerSeminare 100, Juli 2006, Seite 60 - 66 , 23415 Zeichen

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