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Deutschland ist Projektland

Wandel der Arbeitsweisen

Projektarbeit gilt als typisches Wesensmerkmal von Arbeit 4.0, als Arbeitsform der Zukunft. In Deutschland ist die Arbeit im Projekt laut einer repräsentativen Studie der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement (GPM) tatsächlich auf dem Vormarsch.

Laut der Erhebung unter 500 Unternehmen stieg der Anteil der Projektarbeitsstunden, bezogen auf die Gesamtzahl der geleisteten Arbeitsstunden, zwischen 2009 und 2013 um 20 Prozent. Heute liegt er bei rund 35 Prozent der Gesamtarbeitszeit. Das entspricht einer Bruttowertschöpfung von 877 Milliarden Euro. Bis 2019 werden Mitarbeiter voraussichtlich sogar 40 Prozent ihrer Arbeitszeit in Projekten verbringen. Ein Grund: Firmen hoffen, dass sie durch die Projektarbeit flexibel auf Veränderungen reagieren können. Und sie bauen darauf, dank der in den Projekten geleisteten interdisziplinären Zusammenarbeit Innovationsvorsprünge zu erzielen. Die Hoffnung scheint begründet. Denn mehr Projektarbeit ist laut der Studie in der Tat mit hohem Innovationserfolg verbunden. In weniger innovativen Firmen laufen auch weniger Projekte.

Wie stark in einem Unternehmen auf Projektarbeit gesetzt wird, hängt von der Branche ab. Besonders projektaffin sind das Baugewerbe sowie Unternehmensdienstleister, stark aufgeholt hat der öffentliche Dienst. Glaubt man der Studie, ist die Zufriedenheit mit den Projektergebnissen insgesamt hoch. Rund drei Viertel der Projekte verlaufen aus Sicht der Befragten erfolgreich. Wobei sich diese Einschätzung allerdings vor allem auf die Zeit- und Budgeteinhaltung sowie die Ergebnisqualität der Projekte stützt, nicht so sehr auf die StakeholderZufriedenheit. Diese nämlich wird im Schnitt nur in 51 Prozent der Projekte erreicht. Ein kostenloser Download der Studie steht unter http://bit.ly/1MKteYC zur Verfügung.
Autor(en): Sylvia Jumpertz
Quelle: managerSeminare 214, Januar 2016
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