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Der eigenen Motivation auf die Sprünge helfen

'Ella, was ist los? Vergessen? Heute ist Donnerstag – darf ich dich erinnern?! Sportsachen ins Auto und los. Bin auf deinen Bericht gespannt!' Es ist 10:30 Uhr. Und es ist noch offen, ob die Nachricht, die eine Frau namens Nina gerade auf www.ansporner.de für Ella abgesetzt hat, bei dieser die gewünschte Wirkung haben und sie ins Fitnessstudio treiben wird. Der Idee von Ansporner.de zufolge sollte sie es. Die Plattform nämlich richtet sich an Menschen, die ein persönliches Vorhaben umsetzen wollen – abnehmen, mehr Sport treiben oder eine Fremdsprache lernen –, und sich dabei selbst nicht recht über den Weg trauen. Über Ansporner.de können sie sich als Teil einer Community öffentlich zu ihrem Plan bekennen und der eigenen Motivation mit zwei Kniffen auf die Sprünge helfen: Erstens, indem sie einen Referee wie Nina bestimmen, also einen Vertrauten, der ihnen wie ein Trainer zur Seite steht, sie an ihr Vorhaben erinnert, sie motiviert und auch ein bisschen kontrolliert. Und zweitens, indem sie einen Geldbetrag festlegen, der von Ansporner.de als 'Strafzahlung' an eine gemeinnützige Organisation überwiesen wird, wenn sie ihr Ziel nicht erreicht haben. Der finanzielle Motivationsanreiz kann optional gewählt werden, je nachdem, ob man ein Mensch ist, den die Aussicht auf Geldverlust in die Puschen bringt oder nicht. Ella jedenfalls hat sich dafür entschieden, 10 Euro zu spenden, wenn ihr innerer Schweinehund partout nicht an die Geräte will.
Autor(en): Sylvia Jumpertz
Quelle: managerSeminare 236, November 2017
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