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Demografische Entwicklung

Gefahr erkannt, nicht gebannt

Im Angesicht des demografischen Wandels verhalten sich viele Firmen wie das Kaninchen vor der Schlange: Sie erkennen die Probleme, reagieren aber nicht. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Umfrage der Personalberatung Odgers Berndtson unter 500 der mitarbeiterstärksten deutschen Unternehmen. 70 Prozent der Firmen erwarten demnach in den nächsten zehn Jahren Probleme bei der Rekrutierung neuer Spitzenkräfte. Von konkreten Maßnahmen, um dem entgegenzuwirken, konnten allerdings nur die wenigsten der befragten Personaler berichten. So werden Maßnahmen zur Eingliederung älterer High Potentials in den meisten Unternehmen kaum praktiziert. Lediglich jede zehnte Firma plant entsprechende Maßnahmen. Auf ausländische Spitzenkräfte will nur jedes vierte Unternehmen zurückgreifen, um den erwarteten Führungskräfteengpass zu schließen. Als Gründe für die Zurückhaltung werden sprachliche, steuer- und sozialrechtliche Barrieren genannt. Noch am stärksten setzen die befragten Unternehmen auf die Frauen: Ein Drittel will den Anteil weiblicher Führungskräfte erhöhen. Frauenspezifische Förderungsmaßnahmen werden dabei allerdings kaum in Erwägung gezogen. Stattdessen sollen zusätzliche Anreize für weibliche Führungskräfte durch flexible Arbeitszeiten geboten werden.
Autor(en): (ena)
Quelle: managerSeminare 171, Juni 2012
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