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DGFP-Kongress 2015

Die Deutung der digitalen Zukunft

Die Deutsche Gesellschaft für Personalführung (DGFP), Düsseldorf, denkt weiter groß. Bei ihrem nächsten Jahreskongress, der vom 23. bis 24. Februar 2015 stattfindet, will sie erneut ein Mega-Thema in allen Facetten ausleuchten: Nachdem 2014 in der Hafenstadt Hamburg die Globalisierung auf der Agenda stand, soll sich beim kommenden DGFP-Kongress alles um die digitale Transformation von Unternehmen drehen. Der Ort ist auch diesmal symbolträchtig gewählt: Die Kongress-Location ist Berlin, das Mekka der deutschen Digital-Boheme.

Der Personalerverband hat sich ein breites, vielschichtiges Programm vorgenommen: Es geht um die Frage, welchen Spielregeln die Digitalisierung folgt. Es geht darum, wie sich Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten im Zuge der Digitalisierung verändern werden. Es geht um die Veränderung von Entscheidungsprozessen durch Big Data, Social Media und das Internet und darum, welche Konsequenzen die Digitalisierung für die Arbeitswelt haben wird. Was bedeutet sie für Führung und Zusammenarbeit? Was für die Arbeitsorganisation? Welche neuen Kompetenzen brauchen Führungskräfte und Mitarbeiter in einer digitalisierten Arbeitswelt? Und welche Rolle spielt das Personalmanagement bei all dem?

Auf der (bis Redaktionsschluss Ende November nur in vorläufiger Fassung vorliegenden) Referentenliste finden sich vor allem Namen von Pionieren und Vordenkern digitaler Businesswelten. Darunter beispielsweise Peter Borchers, Gründer und Leiter des Telekom-Inkubators Hubraum, einer Firma, die Gründer mit Geld, Mentoring und mehr unterstützt. Und Stephan Grabmeier, Gründer und CEO der Beraterfirma Innovation Evangelists, die Unternehmen auf deren Weg zur digitalen Transformation begleitet. Kritische Gegenakzente sind allerdings auch zu erwarten. Sie werden wahrscheinlich unter anderem von Malte Spitz kommen: Spitz ist Mitglied im Landesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen NRW und hat zahlreiche Initiativen und Kampagnen rund um Themen wie Netzneutralität, Datenschutz und Fairsharing im Netz gestartet.
Als reizvoller Kontrast zum Thema Führung und Personalmanagement in Zeiten der Industrie 4.0 findet die Veranstaltung in einem historischen Industrie-1.0-Setting statt: im ewerk von Berlin. Das Gebäude, das seit 1987 unter Denkmalschutz steht, ist das älteste erhaltene Bauwerk der kommerziellen Stromerzeugung in Deutschland.

Autor(en): (jum)
Quelle: managerSeminare 202, Januar 2015
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