Kunden-Login


Ihr Warenkorb ist leer
 

Ihr Warenkorb ist leer !

Vom Wert des Wir

Corporate Feeling

Es ist das Schmiermittel, das für ein reibungsloses Miteinander sorgt, es steigert die Motivation und senkt das Stressempfinden: das Wir-Gefühl der Beschäftigten. In vielen Unternehmen geht es jedoch zurück, kontinuierlich, seit Jahren. Über die Hintergründe des verhängnisvollen Trends und Möglichkeiten, wie Führungskräfte und Personalabteilung gegensteuern können.


kostenfrei für Abonnenten
von managerSeminare
komplette Ausgabe
als ePaper: 9,80 EUR

Das Firmenschild sieht aus wie ein dicker Druckfehler: &Samhoud prangt in blauen Lettern über dem Eingang des Unternehmenshauptsitzes im niederländischen Utrecht. Fehlt da nicht was? Ist der erste Teil des Firmennamens vielleicht unter den Tisch oder besser gesagt von der Wand gefallen? Keineswegs. Ursprünglich hieß die Consulting-Gesellschaft Arends & Samhoud. Als Mitgründer Kees Arends aus dem Unternehmen ausstieg, wurde zwar sein Name gestrichen, das 'und' aber stehengelassen. Vor dieses soll nun jeder Mitarbeiter in Gedanken seinen eigenen Namen setzen. Ich bin Firma, du bist Firma, wir sind Firma, so die Botschaft.

Der etwas ungewöhnliche Unternehmensname ist eine kleine Antwort auf eine Frage, die in vielen Firmen derzeit groß diskutiert wird: 'Wie kann der Zusammenhalt in den Belegschaften gesteigert werden', formuliert sie Claudine Klein, Leiterin der Neulands Academy for Modern Leadership in Fulda. Vielerorts wird wieder verstärkt, sagt die Weiterbildungsexpertin, über Zusammenhalt und Teamgeist debattiert, mancherorts werden selbst etwas eingestaubte Begriffe wie Gemeinsinn und Esprit de Corps aufpoliert. Corporate Feeling lautet der dazugehörige englische Fachbegriff, Kohäsion der psychologische, der das Phänomen des inneren Zusammenhalts einer Gruppe bezeichnet.

Das neue Interesse am betagten Thema kommt nicht von ungefähr. Denn das Wir-Gefühl in den Unternehmen weicht auf, die Kohäsion klingt ab, kontinuierlich, seit Jahren. In einer Studie unter 2.000 Beschäftigten, die die Unternehmensberatung Mercer Ende 2011 durchgeführt hat, gab lediglich gut jeder Zweite an, dass er sich dem Unternehmen und seinen Kollegen verpflichtet fühlt.

Extras:

  • Von der Transparenz der Ziele bis zur gemeinschaftlichen Weiterbildung: Fünf Methoden, um ein Team zusammenzuschweißen
  • Literaturtipps: Kurzrezension eines Buchs zum Thema Stressempfinden und Wir-Gefühl und Hinweis auf zwei Fachartikel

Autor(en): Andree Martens
Quelle: managerSeminare 169, April 2012, Seite 76 - 82 , 23509 Zeichen
drucken

RSS-Feed

ANZEIGE

Suche im Archiv


© 1996-2018, managerSeminare Verlags GmbH, Endenicher Str. 41, D-53115 Bonn
Mobile-Ansicht



OK

Wir verwenden Cookies, um Ihre Zufriedenheit auf unserer Website zu steigern. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen finden Sie hier