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Alles geklärt?

Contracting

Für den Trainer beginnt das Seminar, bevor es losgeht… Die Basis für ein erfolgreiches Training wird nämlich bereits beim Contracting gelegt. Was muss der Trainer mit dem Auftraggeber klären, was mit den Teilnehmern, was mit sich selbst? Tipps von Stefan Jehn, Trainer-Trainer bei Neuland & Partner.

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Die Achillesfersen einer gelungenen Auftragsklärung sind zahlreich, höchst unterschiedlich und stecken oft heimtückisch im Detail. Neben den spontanen und unberechenbaren Dynamiken des Trainingsalltages gibt es einiges, was der Trainer schon im Vorfeld klären kann. Die Frage der Zielklärung beispielsweise. Sie hat zumindest drei Facetten: die Ziele des Auftraggebers, die der Teilnehmer und die des Trainers. Auf ein detailliertes Gespräch mit dem Auftraggeber sollte der Trainer bestehen. Mit Blick auf die Zielklärung sollte er dabei wenigstens die folgenden Fragen stellen:

Was und wer führte dazu, die Bildungsmaßnahme durchzuführen? Ist die Maßnahme Teil eines umfangreicheren Qualifizierungsprozesses? Was soll nach der Maßnahme anders sein als vorher? Welche heißen Eisen sollen angepackt werden - welche heiligen Kühe unberührt bleiben? Welche Informationen erwartet der Auftraggeber nach der Maßnahme von dem Trainer? Und welche Infos ist der Trainer bereit zu geben?

Für die Zielklärung mit den Teilnehmern existieren zwei Möglichkeiten: Zum einen kann der Trainer im Vorfeld mit den Teilnehmern ihre Motivation, Vorerfahrungen und Vorbehalte in Bezug auf das Seminar und seinen Anlass besprechen. Zum anderen sollte der Trainer während der Maßnahme die Erwartungen und Wünsche der Teilnehmer erfragen. Die Teilnehmer sind eigentlicher Dreh- und Angelpunkt eines Seminars. Daher ist es hilfreich, bereits vor dem Seminar einiges über sie zu erfahren. Die fünf wichtigsten Fragenkomplexe, die bei der Auftragsklärung berücksichtigt werden sollten: Gruppengröße, Vorkenntnisse und Vorerfahrungen der Teilnehmer, Vertrautheit der Teilnehmer, freiwillige TeilnahmeKenntnisse der Teilnehmer über den Trainer und seine Arbeitsweise.

Neben Fragen zu den eigenen Vorstellungen und Zielen hinsichtlich Inhalten, Ablauf, Organisation und Zeiten des Seminars sind es vor allem zwei Fragen, die sich der Trainer stellen sollte: Für welche Ziele und Erwartungen bin ich der richtige Partner - für welche nicht? Jeder Trainer tut gut daran, sich auf maximal eine Hand voll Themen zu spezialisieren.

Extras:

  • Checkliste: Fragen an den Auftraggeber.
  • Checkliste: Was sollte der Trainer über die Teilnehmer wissen?

Autor(en): Stefan Jehn
Quelle: managerSeminare 43, Juli 2000, Seite 87 - 92 , 18777 Zeichen

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