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Vom Zuschauer zum Mitspieler

Businesstheater

Die Hamburger Beiersdorf AG hat im Rahmen einer Projektabschlussveranstaltung die Methode des Unternehmenstheaters gewählt, um den Verlauf eines internen IT-Projektes auf der Theaterbühne zu reflektieren. Mit Improvisationstheater ist es möglich, die Mitarbeiter aktiv und unmittelbar in die Gestaltung der Szenen einzubeziehen.

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Nach Abschluss der Basisstufe eines Projektes zur Einführung einer neuen Geschäftsprozess-Software in der Beiersdorf AG, welches rund 300 interne und externe Mitarbeiter viel Schweiß gekostet hat, wurde eine Abschlussveranstaltung geplant. Im Rahmen dieser Veranstaltung sollte der Verlauf des Projekts aus einer anderen Perspektive reflektiert werden, vor allem sollte es aber ein 'Dankeschön' an die Mitarbeiter sein. Für den externen Blick auf das Projekt wurde das Hamburger Unternehmenstheater 'Steife Brise' engagiert.

Während der Vorbereitung der Abschlussveranstaltung hatte das Beiersdorf-Planungsteam in Erwägung gezogen, Projektbeteiligte auf der Bühne zu interviewen, um so noch mal einen Blick auf Teile des Projekts zu werfen. Da es aber nicht jedem leicht fällt, sich auf einer großen Bühne vor 300 Zuschauern ganz locker zu geben, wurde aus dieser ersten Idee heraus mit dem Steife Brise-Team eine andere Form gefunden: Eine Unternehmenstheatershow mit Mitteln des Improvisationstheaters.

Improvisationstheater ist eine Theaterform, die es während der Vorstellung ermöglicht, die Vorgaben des Publikums binnen Sekunden in die Szenen zu integrieren. Die Stimmung der Zuschauer kann somit gespiegelt werden, Feedback direkt auf die Bühne gebracht werden.
Theater spricht die Zuschauer auf der emotionalen Ebene an. Darüber hinaus aktiviert die Methode des Improvisationstheaters die Zuschauer, da sie gestaltend auf das Geschehen auf der Bühne Einfluss nehmen können. Die ausgewählten Spielformen bieten die Möglichkeit, die vom Planungsteam gebrieften Themen wie auch die spontanen Vorschläge der Zuschauer gleichermaßen in die Show einfließen zu lassen. Außerdem kann Improvisationstheater durch diese spontanen Zuschauer-Beiträge lustig sein.

Autor(en): Torsten Voller
Quelle: management&training 11/03, November 2003, Seite 24 - 25
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