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Business-Ideen benennen
Business-Ideen benennen

Macht Euch einen Namen!

Von wegen: Es ist doch nur ein Name! Bei der Benennung neuer Produkte, Marken oder Methoden beißen sich viele die Zähne aus – sei es, weil gute Ideen fehlen, sei es, weil die bevorzugten Bezeichnungen bereits vergeben sind, oder weil man keine gemeinsame Entscheidung treffen kann. Starke Namen zu finden, ist also gar nicht so leicht. Damit es trotzdem klappt, sind fünf Schritte entscheidend.

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Gut, originell, aussagekräftig: Wie die Fülle unterschiedlicher Anforderungen die Namensfindung kompliziert

Das Besondere finden: Welche Merkmale für die Entwicklung guter Namensideen entscheidend sind

Viel hilft viel: Woher die Ideenvielfalt kommt, die die Wahrscheinlichkeit eines Treffers erhöht

Die Big Five der Namensfindung: Wie aus Ideen verwertbare Vorschläge werden

Prüfen und entscheiden: Was zu tun ist, wenn der ideale Name in Sicht ist


Cover managerSeminare 287 vom 21.01.2022Hier geht es zur gesamten Ausgabe managerSeminare 287

Die Geschäftsidee ist geboren, die Produktentwicklung abgeschlossen. Endlich kann es losgehen mit der neuen Marke, dem neuen Projekt oder was auch immer! Aber halt, da war doch noch was: Spätestens jetzt sollte das „Baby“ einen Namen bekommen. Doch das ist leichter gesagt als getan. Zwar kursiert meist schon ein Arbeitstitel im Team. Doch damit fangen die schwierigen Fragen erst an: Tut es der alte Name, oder braucht es einen neuen? Wie klingt er für andere? Kann man ihn überhaupt verwenden? Weckt er die richtigen Erwartungen? Und wie war das noch mit dem Markenschutz?

Dass an einer Business-Namensfindung mehr hängt als im Vorfeld vermutet, schwant vielen Gründern und Produktentwicklern spätestens dann, wenn sie sich zum wiederholten Mal zwischen kreativen Versuchen, endlosen Diskussionen und erfolglosen Prüfungen ihrer Ideen im Kreis gedreht haben. Denn schließlich muss nicht nur ein neuer, einzigartiger Name er- bzw. eine attraktive Wortkombination gefunden werden, was allein schon schwer genug ist. Wenn dann ein paar gute Ideen auf dem Tisch liegen, scheitern diese häufig daran, dass keine gemeinsame Entscheidung gefunden werden kann – oder daran, dass alle Vorschläge bereits an andere Anbieter und Produkte vergeben sind. Ist Letzteres der Fall, muss man den Namen definitiv wieder verwerfen, will man juristische und finanzielle Risiken vermeiden.

Zu viele Anforderungen verderben den Namen

Wie geht man also vor, wenn ein guter Markenname her muss? Und was ist überhaupt ein guter Name? Gibt es so etwas wie eine Namensformel, an die man sich halten kann? Tatsächlich werden immer wieder Versuche unternommen, solche Regeln aufzustellen. Man liest zum Beispiel, dass erfolgreiche Namen „einfach, kurz, einzigartig, schützbar, überzeugend und merkfähig“ sein sollen. So ähnlich wünscht sich das auch in der Praxis fast jeder Namenssuchende. Oft hört man zudem, dass die besten Namen aus zwei existierenden Worten bestehen sollen und nicht aus erfundenen oder veränderten Worten, da man sie sonst nicht versteht. Klingt logisch, aber belegen Namen wie Lavera, Google oder Zalando nicht, dass auch das Gegenteil stimmt, und veränderte oder erfundene Lautfolgen ebenfalls gut funktionieren können?

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