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Büro-Apps im Test

Formatierungen gehen flöten

Unterwegs der Präsentation den letzten Schliff geben, eine Tabelle erstellen oder einen Vortrag verfassen – Büro-Apps fürs Tablet machen mobiles Arbeiten möglich. Allerdings braucht man für die Arbeit im 'Büro to go' starke Nerven, denn die Anwendungen haben ihre Tücken. Das geht aus einem Bericht der Stiftung Warentest hervor, die 13 Büroprogramme unter die Lupe genommen hat – sieben, die fürs Apple-Betriebssystem iOS ausgelegt sind und sechs, die sich für Googles Android eignen. Ein 'gut' oder 'sehr gut' hat keine der Anwendungen im Test erreicht. Ein Problem, das alle untersuchten Apps teilen: Wenn die bearbeitete Datei auf ein anderes Endgerät – etwa den heimischen Rechner – überspielt wird, kommt es zu Fehlern. Textformatierungen wie Fettungen gehen verloren, die Schriftart ändert sich, und selbst so gravierende Fehler wie Textpassagen, die sich überlappen, waren im Test eher Regel als Ausnahme. Auch der Testsieger mit einer Gesamtnote von 2,6 – das drei­teilige iOS-App-Paket Pages, Keynote, Numbers – offenbarte Schwächen bei der Dateiübertragung. Punkten konnten die drei Apps dagegen mit einem üppigen Funktionsumfang für Texte und Tabellen, einer einfachen Bedienbarkeit und einer sehr guten Hilfefunktion. Das App-Paket gibt es zu aktuellen iOS-Geräten kostenlos dazu. Wer sein Tablet vor Oktober 2013 gekauft hat, muss für das Paket 27 Euro zahlen. Grundsätzlich kostenlos ist die beste Android-App im Test, Kingsoft Office + PDF, die mit einer 2,8 das insgesamt zweit­beste Ergebnis erzielte. Die App überzeugte durch eine intuitive Bedienbarkeit, und die Fehlerrate bei der Dokumentenübertragung ist laut Testergebnis zumindest überschaubar.

Wer Wert auf eine exakte Dokumentenübertragung legt, muss richtig Geld in die Hand nehmen: Für 99 Euro Jahres­abonnement verkauft Microsoft seit Kurzem seine PC-Software Office 365 im Paket mit den drei Office-Apps Word, Excel und Powerpoint. Beim Schnelltest der Luxusvariante durch die Stiftung Warentest lösten sich alle weiteren Probleme in Wohlgefallen auf. Allerdings hat Microsoft seine drei Büro-Apps zu­­nächst exklusiv an das iPad ge­­bunden.
Autor(en): (ama)
Quelle: managerSeminare 196, Juli 2014
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