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Blended Learning

Schritt für Schritt

Die Vertriebsmitarbeiter der Freudenberg Bausysteme KG wurden mit dem Training 'Money-Talk' fit für die Kostenrechnung gemacht. Konzeption und Durchführung dieses Projektes zeigen exemplarisch die Erfolgsfaktoren der Implementierung von Blended Learning in einem Unternehmen auf. Das Projekt ist auf der diesjährigen Learntec mit dem Europäischen E-Learning- Award (EureleA) in der Kategorie 'Große Unternehmen' ausgezeichnet worden.
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'Unser Vertrieb ist direkter Ansprechpartner unserer Kunden und muss optimal ausgebildet sein', begründet Christa Hoffmann, Leiterin Betriebswirtschaft der Geschäftsgruppe Freudenberg Bausysteme, die Gründung der FBS Akademie. Dabei muss die Wissensvermittlung zum messbaren Wandel der Denk- und Handlungsweisen der Mitarbeiter führen. Teure Seminarzeit zu sparen und dabei den Lern- und Arbeitserfolg zu steigern ist durch Qualifizierungsprozesse mit Blended-Learning-Konzepten möglich wie das Pilotprojekt 'Money Talk - Fit in Kostenrechnung' der FBS Akademie zeigt. In zehn Schritten ist das Unternehmen zum optimalen Qualifizierungsprozess gelangt.

1. Schritt: Ganzheitliche Beratung
Für das Projektteam der Freudenberg Bausysteme KG (FBS) war von Anfang an klar, dass sie ihre Vertriebsmitarbeiter nicht mehrere Tage durch Seminare aus der Arbeit reißen wollen. Die erfolgsversprechende Lösung hieß e-Learning. Doch wie sollte man das angehen?
Reine Technologieanbieter empfahlen Standardprodukte, Plattformen oder Autorenwerkzeuge. Diese vermeintlich schnellen Lösungen trafen aber nicht den eigentlichen Bedarf: eine maßgeschneiderte Lösung, die optimal auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Das Projektteam entschied sich in einem ersten Schritt für eine interne Freudenberg-Beratung, die wiederum den unabhängigen Weiterbildungsspezialisten Athemia verpflichtete. Gemeinsam wurde ein Strategie-Workshop durchgeführt, in dem sowohl Lernkonzepte und Best-Practices vorgestellt als auch Ziele und Rahmenbedingungen wie Zielgruppen, mögliche Themenstellungen, Grob-Lernziele, Infrastruktur und Lernkultur analysiert wurden.
Autor(en): Matthias Rupp, Charlotte Sandquist
Quelle: management&training 03/04, März 2004, Seite 26-29
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