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Übersicht AnsprechpartnerFür viele Bewerberinnen und Bewerber in Deutschland ist die Qualität einer Stellenanzeige entscheidend dafür, ob sie eine Bewerbung in Betracht ziehen – oder sich sofort wieder abwenden. Das zeigt eine aktuelle Studie, für die das Kölner Marktforschungsunternehmen bilendi im Auftrag der Königsteiner Gruppe bundesweit 1.028 berufstätige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer befragt hat, die sich in den vergangenen zwölf Monaten in einem Bewerbungsprozess befunden haben. Fast zwei Drittel von ihnen (65 Prozent) gaben an, schon mindestens einmal auf eine Bewerbung verzichtet zu haben, weil sie eine Stellenanzeige als schlecht empfanden. Fast jeder Fünfte (19 Prozent) berichtete sogar, dass er daraufhin den gesamten Arbeitgeber für sich ausgeschlossen habe.
In den als schlecht empfundenen Stellenanzeigen kritisierten die Befragten am häufigsten unspezifische Formulierungen: Mehr als die Hälfte (57 Prozent) hält viele Anzeigen für zu allgemein gehalten und nicht ausreichend auf die ausgeschriebene Position zugeschnitten. Ein Drittel (34 Prozent) störte sich an einem schwachen Sprachstil. Auch unzureichende Angaben zu Arbeitgeberleistungen wurden bemängelt – entweder weil sie zu vage beschrieben wurden (39 Prozent) oder gar komplett fehlten (27 Prozent) – sowie unverständliche Aufgabenbeschreibungen (33 Prozent).
Die Studie steht hier zum Download zur Verfügung: msmagazin.info/334Stellenanzeigen
Beitrag von Janine Dengel aus managerSeminare 334, Januar 2026