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Beschäftigung von Flüchtlingen

Große Akzeptanz in den Belegschaften

Die berufliche Integration von Flüchtlingen kommt voran. Nach einer Umfrage, die die Deutsche Gesellschaft für Personalführung – Büro Berlin – unter 189 kleinen, mittleren und großen Unternehmen durchgeführt hat, ist die Akzeptanz der Belegschaften für die neuen Kollegen hoch. Nur fünf Prozent der Betriebe vermelden das Gegenteil. Auch religiöse und kulturelle Unterschiede scheinen nur in rund 22 Prozent der Fälle eine kritische Rolle zu spielen. Weit mehr machen den Firmen mangelnde Sprachkompetenzen und berufliche Qualifikationen seitens der Flüchtlinge sowie Schwierigkeiten im Umgang mit Behörden und beim Durchschauen der Gesetzeslage zu schaffen. Gleichwohl beschäftigen bereits heute rund 19 Prozent der Firmen Flüchtlinge in einem festen Arbeitsverhältnis. Vor allem der Mittelstand sticht dabei hervor. Im laufenden Jahr planen sogar 28 Prozent der Firmen, Flüchtlinge in Festanstellung zu beschäftigen. Noch größer ist die Zahl derer, die Flüchtlinge derzeit als Azubis (21 Prozent) oder Praktikanten beziehungsweise Rahmen einer Qualifizierungsmaßnahme (35 Prozent) beschäftigen und dies für die nähere Zukunft planen (je 40 bzw. 65 Prozent).

Interesse der Unternehmen an der Integration von Flüchtlingen
  • 57,3 % – Ja, das Thema ist von besonders großem Interesse.
  • 30,3 % – Wir beschäftigen uns damit, aber nicht mehr, als mit anderen ­aktuellen Themen. 
  • 12,4% – Nein, bisher haben wir uns noch nicht damit beschäftigt. 

Quelle: DGFP Kurzbefragung: Integration von Flüchtlingen in Unternehmen – Ergebnisbericht, 2017, n = 189 DGFP-­Mitgliedsunternehmen. Grafik: ­Katharina ­Langfeldt; © www.manager­seminare.de
Autor(en): Sylvia Jumpertz
Quelle: managerSeminare 232, Juli 2017
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