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Beratungsfirmen im Glück

Roland Berger, Simon-Kucher und zeb: Das sind laut der Lünendonk-Liste des Jahres 2018 die umsatzstärksten deutschen Management-Beratungsunternehmen. Der Branchenprimus Roland Berger erzielte im Jahr 2017 geschätzte 550 Millionen Euro und legte damit gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 50 Milliarden Euro hin. Auch die anderen Firmen, die auf der Top-Ten-Liste des Marktforschungsunternehmens Lünendonk & Hossenfelder auftauchen, konnten ihren Umsatz einmal mehr steigern. Ein Unternehmen taucht diesmal allerdings nicht mehr im Ranking auf: die Consultingfirma Kienbaum, die sich von den klassischen Managementberatungsfeldern Process Excellence und Business Technology Management getrennt und sich stattdessen stärker auf Beratungsthemen 'rund um Mensch und Organisation' fokussiert hat. Dafür rückte die Einkaufsberatung h&z aus München mit über 70 Millionen Euro Umsatz in den Kreis der Top Ten auf. Die Branchenbesten stehen exemplarisch für die Stimmung in der Branche – der Lünendonk & Hossenfelder in einer begleitenden Studie unter mehr als 70 Beratungsunternehmen nachgegangen ist. Demnach rechnen die Berater zukünftig mit noch mehr Wachstum. 2018 soll es um 12,4 Prozent weiter nach oben gehen, 2019 sogar um 13 Prozent. Zudem  planen die Firmen Neueinstellungen im Umfang von rund 21 Prozent der Gesamtbelegschaft. Auch Gehaltserhöhungen stehen offenbar bevor – die durch leichte Preiserhöhungen im Umfang von rund 3,5 Prozent pro Jahr ausgeglichen werden sollen.
Autor(en): Sylvia Jumpertz
Quelle: managerSeminare 245, August 2018
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