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Wann sind Manager echt?

Authentisch Führen

Kann eine Führungskraft authentisch sein, die sich je nach Situation anders verhält? Die verschiedene Rollen innehat - und jede auf eigene Weise spielt? „Ja!“, behauptet Dr. Sven Brodmerkel. Der Kommunikationsberater räumt auf mit dem Mythos, dass authentische Menschen zu jeder Zeit gleich sind. Authentizität zeigt sich situativ immer anders, sie ist bewusste Inszenierung statt unbewusste Natürlichkeit, so seine Thesen.

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Authentizität hat sich in den vergangenen Jahren zu einem neuen Ideal entwickelt. Sie begegnet uns selbst in Bereichen, in denen wir das nicht unbedingt erwarten würden. Zum Beispiel im Fernsehen, das in Form des Reality-TV „lebensechte“ Situationen von Leuten abbildet. Oder in der Werbung, die zunehmend mit Models arbeitet, die so aussehen wie jedermann. Der Werbekongress 2006 stand sogar explizit unter dem Motto „Authentizität“.

Kein Wunder, dass sich die Business-Welt einreiht. „Authentisch führen“, „Mit Authentizität überzeugen“, „Die authentische Managerpersönlichkeit“: Solche Seminartitel gehören mittlerweile zum Allgemeingut der Weiterbildungsbranche.

„Nur authentische Führung ist gute Führung“ - so lautet das entsprechende Fazit einer Studie der Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft in Überlingen und Bad Harzburg. Über 60 Prozent der 267 Befragten halten Authentizität für die wichtigste Führungseigenschaft eines Managers, insbesondere in Krisenzeiten. Damit nimmt Authentizität den Spitzenplatz unter allen genannten Eigenschaften ein - noch vor Begeisterungsfähigkeit und Belastbarkeit.

Aber was genau verbirgt sich eigentlich hinter dem Schlagwort „Authentizität“? Wann ist ein Manager authentisch? In der Regel erhält man auf diese Frage Antworten wie „er ist einfach immer er selbst“ und gerne werden Beispiele für (vermeintlich) authentische Persönlichkeiten genannt, etwa: Alice Schwarzer, Richard Branson, Anselm Grün, Reinhold Messner, Steve Jobs, Reinhold Würth, Hasso Plattner, Götz Werner. Was auffällt: Die genannten Personen unterscheiden sich untereinander erheblich in ihren Eigenschaften und ihrem Verhalten.

Extras:

  • Selbstcheck: So lässt sich ein stimmiges Werte- und Selbstkonzept definieren.
  • Selbstsicher, aber offen für Kritik: Neun Merkmale authentischer Führungskräfte.
  • Das Modell des „Inneren Teams“: In acht Schritten zu authentischem Verhalten.
  • Service: Kurzrezensionen dreier Bücher über Möglichkeiten der Selbstanalyse sowie Hinweis auf eine Studie zum Stellenwert verschiedener Führungseigenschaften.

Autor(en): Sven Brodmerkel
Quelle: managerSeminare 109, April 2007, Seite 44 - 51 , 25554 Zeichen
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