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Aufbruchstimmung in Chicago

ASTD International Conference

'Wenn es um Selbstmarketing geht, können sich deutsche Trainer und Coachs durchaus noch etwas von ihren amerikanischen Kollegen abschauen', ist Peter Zahn, Vorsitzender des ASTD Global Network Germany e.V., überzeugt. Gelegenheit dazu haben sie auf dem weltgrößten Branchentreff, der ASTD International Conference, vom 16. bis 19. Mai 2010 in Chicago. Wie Selbstmarketing via YouTube funktioniert, erfahren die Trainer im Themenstrang über Lerntechnologien. 'Im Gegensatz zu den deutschen Trainern nutzen amerikanische das Web 2.0 bereits intensiv zur Selbstvermarktung', erklärt Zahn und nennt als Beispiel den amerikanischen Trainer und Buchautor Tom Peters, dessen Videos bei YouTube teilweise zehntausendfach aufgerufen werden. Weitere Themen der insgesamt über 300 Vorträge und Workshops der Tagung sind Corporate Social Responsibility, Wissensmanagement im Zeichen des demografischen Wandels, Talentmanagement, kulturüberschreitende Intelligenz und Strategien zur Leistungssteigerung. Begleitet wird die Konferenz wie gewohnt von einer Ausstellung, auf der sich in diesem Jahr mehr als 300 Weiterbildner präsentieren.

Die deutsche Beteiligung an den alljährlich stattfindenden ASTD-Konferenzen lässt aus Zahns Sicht allerdings zu wünschen übrig. 'In Deutschland ist der HR-Bereich sehr stark inländisch orientiert.' So erklärt er, warum sich deutsche Personalentwickler und -entscheider sowie Trainer und Coachs auf der ASTD-Conference regelmäßig rar machen. Für die Konferenzdelegation, die der deutsche ASTD-Ableger im vergangenen Jahr organisiert hatte, konnten nicht mehr als 15 Teilnehmer gefunden werden. Auch bei der diesjährigen Tagung ist mit keiner größeren Beteiligung von deutscher Seite zu rechnen. Daher wird es dieses Mal vermutlich keine eigene Delegation bei der Konferenz geben – endgültig will der Vorstand der deutschen Sektion darüber auf einem Treffen im März entscheiden. Während die ASTD Conference im vergangenen Jahr wegen der Krise Federn lassen musste – lediglich 8.000 statt der gewohnten 10.000 Besucher waren gekommen – erwartet Zahn 2010 wieder deutlich mehr Teilnehmer. 'Dieses Jahr werden es sicher mehr als 2009, weil in der Branche Aufbruchstimmung herrscht. An die 10.000 werden wir aber auch diesmal wohl nicht herankommen', meint er.
Autor(en): (miw)
Quelle: managerSeminare 145, April 2010
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