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Arbeiten auf Distanz

Vorbehalte gegenüber Home Office auf der Führungsebene

Durch die Corona-Krise haben zahlreiche Unternehmen ihren Mitarbeitenden die Arbeit aus dem Home Office ermöglicht – und das wie es scheint teils zum Widerwillen der Führungsebene. Das Fraunhofer-In­s­titut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) hat in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP) knapp 500 Unternehmen zum Arbeiten in der Epidemie befragt. Eine Erkenntnis: Die Führungsebene vieler Unternehmen bremst den Weg zu mehr Arbeit auf Distanz aus. 28 Prozent der Führungskräfte und 30 Prozent der Geschäftsführung haben nämlich Vorbehalte gegen die Arbeit daheim. Diese haltungs- und kulturbezogenen Widerstände mindern laut der Studienautoren das Potenzial der Home-Office-Lösung, die Betriebsfähigkeit des Unternehmens aufrechtzuerhalten und damit Umsatzeinbußen zu vermeiden, oft erheblich. Immerhin: 47 Prozent der befragten Unternehmen geben an, dass es häufig vorkommt, dass Führungskräfte ihre Vorbehalte abbauen, da sie in der Zwischenzeit viele positive Erfahrungen mit dem Home Office gemacht haben.
Autor(en): Nathalie Ekrot
Quelle: managerSeminare 270, September 2020
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