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Anti-Stress-Verordnung

Nahles will Belastungsschwellen festlegen

Die Diskussion über die Einführung einer Verordnung zur Bekämpfung von Stress in den Unternehmen kocht in Deutschland seit Jahren immer wieder einmal hoch, um dann kurz darauf wieder ergebnislos im Sande zu verlaufen. Nun sieht es allerdings so aus, als ob das Dauerprojekt mittelfristig doch zu einem Abschluss geführt werden könnte. Denn Arbeitsministern Andrea Nahles hat sich dahintergeklemmt. Im nächsten Jahr will sie erste Kriterien für eine Anti-Stress-Verordnung vorlegen, wie sie der Rheinischen Post sagte. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin wird nach Aussage der Ministerin prüfen, ob und wie Belastungsschwellen festgelegt werden können. 'Wir brauchen allgemeingültige und rechtssichere Kriterien, bevor wir den Betrieben etwas vorschreiben. 2015 sollen dazu erste Ergebnisse vorliegen', sagte Nahles. Die rechtliche Umsetzung dieser Kriterien bezeichnete Nahles als Herausforderung. Gegenwind wird es zudem wahrscheinlich von Sigmar Gabriel geben. Der SPD-Chef hat bereits mehrfach betont, dass er bei der Stressbekämpfung vor allem Arbeitgeber und Gewerkschaften in der Pflicht sieht und nicht den Gesetzgeber.
Autor(en): (ama)
Quelle: managerSeminare 199, Oktober 2014
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