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Und es hat Scrum gemacht

Agiles Projektmanagement

Schnelligkeit, Flexibilität und ständiges Justieren: Das sind die Attribute einer neuen Methode im Projektmanagement. Ihr Name lautet Scrum und kommt aus dem Rugby-Sport. Noch wird die agile Methode nur in der Software-Industrie genutzt. Doch Berater sind sich einig: In naher Zukunft wird Scrum Projekte jedweder Art und Branche revolutionieren und sogar für das Management von Unternehmen als Benchmark dienen.


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'Scrum ist schneller', 'Scrum ist flexibler', 'Scrum bringt bessere Ergebnisse' – wer mit Vertretern der Software-Branche über das Thema Projektmanagement spricht, hört viele Lobeshymnen auf eine Methode namens Scrum (=engl.: Gedränge). Im Teamsport Rugby beschreibt Scrum die Standardsituation, nach der ein Spiel bei Unterbrechungen neu gestartet wird. In der Softwarebranche ist die hiernach benannte Methode ein Vorgehensmodell für die Produktentwicklung. Gleichzeitig ist sie die am meisten verbreitete Ausprägung des sogenannten agilen Projektmanagements, das sich als Alternative zum klassischen Projektmanagement entwickelt hat.

Agil meint: schnell, flexibel und angemessen für komplexe Anforderungen und ein sich permanent wandelndes Marktumfeld. Eine der zentralen Überlegungen, die hinter dem agilen Projektmanagement stehen: Wenn man Veränderungen nicht ausschließen kann, sollte man von vornherein mit ihnen planen.

Entwickelt wurden die agilen Methoden, um auf die Schwachstellen des klassischen Projektmanagements zu reagieren. Denn häufig scheitern in der Softwarebranche Produktentwicklungen daran, dass sich die Anforderungen zu Beginn nicht klar formulieren ließen und sich zudem im Laufe der Zeit veränderten. 'In der Praxis kann das bedeuten: Die Entwickler sitzen ein halbes Jahr lang an einem Produkt, das dem Auftraggeber am Ende nicht gefällt', erklärt Lars Eisenblatt, Vorstand der Beratungsfirma Coniatos AG.

Eisenblatt selbst hat sich vor drei Jahren konsequent den agilen Methoden zugewandt und steht damit nicht allein: 'Die Marktdurchdringung der agilen Methoden liegt in der Softwarebranche bei 15 bis 25 Prozent', berichtet Jens Coldewey von dem Software- und Beratungsunternehmen it-agile, das wie Eisenblatt Firmen bei der Einführung agiler Methoden unterstützt.

Extras:

  • Das agile Manifest: Richtschnur für das Projektmanagement
  • Scrum als Benchmark modernen Managements: Welche Managementgrundsätze sich in der neuen Projektmanagementmethode wiederfinden
  • Literaturtipps: Kurzrezensionen von zwei Büchern über Scrum

Autor(en): Andrea Bittelmeyer
Quelle: managerSeminare 160, Juli 2011, Seite 42 - 46 , 20154 Zeichen

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