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80%

... der Arbeitgeber halten Programme zur Steigerung der Resilienz und des Wellbeings am Arbeitsplatz für vorteilhaft. Das ist eines der Kernergebnisse einer Umfrage, die das Beratungsunternehmen Aon in Europa durchgeführt hat: In Frankreich, Italien, den Niederlanden, Spanien und dem Vereinigten Königreich hat Aon je 500 Personen aus Unternehmen befragt – ein Fünftel von ihnen Entscheidungsträger, der Rest Mitarbeitende. Obwohl demnach die große Mehrheit der Arbeitgeber Initiativen für mehr Gesundheit und Zufriedenheit am Arbeitsplatz befürwortet, schlägt sich diese Einstellung aufseiten der Mitarbeitenden nicht in ihrer persönlichen Resilienz nieder.

30%
... der befragten Mitarbeitenden und damit weniger als ein Drittel bezeichnen sich laut der Studie selbst als resilient. Hinzu kommt, dass sich 42 Prozent in ihrem Arbeitsumfeld nicht sicher und 52 Prozent nicht zugehörig fühlen, was zur Folge hat, dass 55 Prozent von ihnen glauben, ihr volles Potenzial nicht ausschöpfen zu können. Umfassendere Initiativen, die mehrere Säulen des Wohlergehens umfassen – physisch, sozial, emotional, beruflich, finanziell –, bringen laut der Studie resilientere und somit motiviertere, leistungsfähigere Mitarbeitende hervor als Teilprogramme: In den Unternehmen, die umfassende Wellbeing-Programme anbieten, bezeichnen sich immerhin 45 Prozent der Arbeitnehmer als resilient, in Unternehmen mit Teilprogrammen sind es nur 29 Prozent. Und die Arbeitnehmer, die in Organisationen beschäftigt sind, welche sich gar nicht mit dem Wohlergehen ihrer Mitarbeitenden auseinandersetzen, geben sogar nur mit 15 Prozent an, resilient zu sein.

Autor(en): Nathalie Ekrot
Quelle: managerSeminare 274, Januar 2021
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