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63%

63% der Führungskräfte finden es immer noch schwierig, wenn in einer Partnerschaft mit Kindern beide Elternteile ihre Karrierewünsche verwirklichen wollen. Zu diesem Ergebnis kommt eine

63% der Führungskräfte finden es immer noch schwierig, wenn in einer Partnerschaft mit Kindern beide Elternteile ihre Karrierewünsche verwirklichen wollen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung des Netzwerks Initiative Chefsache unter rund 1.000 Führungskräften in Deutschland, die in einer Partnerschaft leben. Nur zehn Prozent der befragten Paare mit Nachwuchs sind der Meinung, dass es für sie leicht ist, gemeinsam Karriere zu machen. Eine große Schwierigkeit scheint die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu sein: Mehr als die Hälfte der Befragten mit Kind fühlt sich davon stark beansprucht. Hilfe erhalten die meisten von Freunden und Familie – von ihrem Unternehmen gut unterstützt fühlen sich hingegen nur 18 Prozent. Kritikpunkt ist hier vor allem eine zu starre Arbeitszeitregelung: Rund drei Viertel der Befragten wünscht sich eine flexiblere Einteilung ihrer Arbeit, auch räumliche Flexibilität und Langzeitarbeitskonten wären gern gesehen. Ein noch größeres Hindernis für Doppelkarrieren mit Kindern scheint jedoch das starre gesellschaftliche Rollenmodell zu sein, das insbesondere die Karriere von Frauen benachteiligt.

23% der Führungskräfte sind der Ansicht, dass es gesellschaftlich akzeptiert ist, wenn nur die Frau in Vollzeit arbeitet. Ist es andersherum – arbeitet also der Vater Voll- und die Mutter Teilzeit –, sind 76 Prozent der Meinung, dass dies akzeptiert würde. Nicht ganz überraschend: Die Männer zeigen sich weniger aufgeschlossen für Doppelkarrieren. Jeder fünfte Mann findet es nicht gut, wenn beide Elternteile ihre Karriere vorantreiben. Bei Frauen sieht dies nur jede zehnte kritisch. Nur neun Prozent der verpartnerten Führungskräfte ohne Kinder empfinden es als schwierig, wenn beide Partner ihrer Karriere nachgehen wollen. Für den Großteil der kinderlosen Paare scheint dies also kein großes Problem darzustellen. 
Autor(en): Marie Pein
Quelle: managerSeminare 258, September 2019
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