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... der deutschen Unternehmen können sich vorstellen, Flüchtlinge einzustellen. So das Ergebnis einer aktuellen Erhebung unter 354 Entscheidern, die das Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) gemeinsam mit dem Personaldienstleister Hays durchgeführt hat. Demnach sehen lediglich 22 Prozent der Firmen keine Möglichkeit, Flüchtlinge zu beschäftigen. Dagegen arbeiten in 19 Prozent der Unternehmen schon heute Flüchtlinge. Und zwar mit Erfolg. Nur sechs Prozent der Firmenvertreter berichten von negativen Erfahrungen. Allerdings, so zeigt die Umfrage: Das Gros der Flüchtlinge arbeitet in Praktikanten- oder befristeten Jobs, 54 Prozent üben Hilfs- und Unterstützertätigkeiten aus, nur zwölf Prozent anspruchsvolle Berufe. Ein Haupthemmnis ist die Sprache.
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... der Entscheider gaben denn auch – befragt danach, warum sie keine Flüchtlinge beschäftigen – fehlende Sprachkenntnisse zu Protokoll. Als weitere Hemmnisse wurden die 'kulturelle Barriere' sowie fehlende Sicherheit darüber genannt, wie lange ein Flüchtling als Mitarbeiter überhaupt zur Verfügung steht. Dementsprechend wünschen sich die Firmen vor allem mehr Sprachförderangebote für Flüchtlinge sowie vereinfachte Abläufe bei der Beschäftigung. Staatliche Institutionen, Bildungseinrichtungen sowie Unternehmen müssten nun an einem Strang ziehen, mahnt Hays Vorstandschef Klaus Breitschopf.
Autor(en): Sylvia Jumpertz
Quelle: managerSeminare 218, Mai 2016
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