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25%

... der Fachkräfte haben vor der Corona-Krise schon häufiger oder sehr häufig im Home Office gearbeitet. Das geht aus einer Umfrage der Technischen Hochschule Köln hervor, an der gut 900 Personen teilgenommen haben, die derzeit im Home Office arbeiten. Obwohl der plötzliche Umstieg demnach für drei Viertel ein Sprung ins kalte Wasser war, stellt die Arbeit zu Hause die Fachkräfte größtenteils zufrieden: Auf einer schulnotenähnlichen Skala von 1 bis 6 vergeben sie im Durchschnitt eine 1,98 und liegen damit als einzige Beschäftigtengruppe unter dem Mittelwert von 2,04. Laut der Studienautoren könne das ein erster stiller Appell der Fachkräfte sein, in Zukunft vermehrt im Home Office arbeiten zu wollen – eine Entwicklung, die sich voraussichtlich im Zuge der Krise noch weiter verschärfen wird. Ein anderes Bild ergibt sich hingegen im Management, denn:

32%
... des oberen und mittleren Managements und 34 Prozent des unteren Managements haben vorher schon häufiger oder sehr häufig im Home Office gearbeitet. Circa ein Drittel der Führungskräfte scheinen diese Art der mobilen Arbeit also bereits gewohnt zu sein – trotzdem sind sie mit der aktuellen Situation nicht so zufrieden wie die Fachkräfte: Das untere Management vergibt die Note 2,1, die obere und mittlere Ebene eine 2,12. Hier zeigt sich: Mit der Hierarchie steigt auch die Unzufriedenheit. Jedoch bestätigen Ausnahmen bekanntlich die Regel: Azubis, Trainees und Werkstudenten vergeben im Durchschnitt die Note 2,31 und sind demnach mit Abstand am wenigsten zufrieden mit ihrer Arbeit im Home Office. Die Studienautoren nehmen an, dass diese Zielgruppe bei dem plötzlichen Umstieg auf die Arbeit von zu Hause aus am stärksten vernachlässigt wurde.
Autor(en): Nathalie Ekrot
Quelle: managerSeminare 268, Juli 2020
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