Studie zu KI in L&D
Studie zu KI in L&D

Hin zum Standard-Tool

Im Bereich Learning & Development hat KI die Experimentierphase hinter sich gelassen. Laut der aktuellen Studie „AI in L&D“ nutzen Lernverantwortliche KI zunehmend als selbstverständliches Werkzeug, und die Anwendungsbereiche werden dabei immer differenzierter.

Künstliche Intelligenz scheint gekommen, um zu bleiben. Immer mehr Trainerinnen, Berater und L&D-Verantwortliche experimentieren nicht mehr nur mit KI-Tools, sondern setzen sie regelmäßig in ihrer beruflichen Praxis ein. Das zeigt die internationale Studie „AI in L&D: The Race for Impact“ der Londoner Weiterbildungsforscher Donald H. Taylor und Eglė Vinauskaitė, die das dritte Jahr in Folge erscheint. Grundlage der Untersuchung ist eine Befragung von rund 600 Fachleuten aus 53 Ländern – darunter L&D-Verantwortliche aus Organisationen, selbstständige Trainerinnen und Consultants sowie weitere externe Bildungsanbieter.

INFO

  • Die Studie „AI in L&D: The Race for Impact“ gibt es zum Download unter: bit.ly/TA_AIinLandD
Wie schon in den Vorjahren wollten die Forschenden wissen, ob und in welchem Umfang KI bereits Teil der Arbeit der Weiterbildungsprofis ist. Die Antworten zeigen: Der Einsatz nimmt deutlich zu. So gaben 2023 noch 42 Prozent der Befragten an, KI zu nutzen, 2025 waren es bereits 54 Prozent. Gleichzeitig sinken die Anteile derer, die die Technologie lediglich testen oder noch gar nicht einsetzen.

Für die beiden Studienautoren ist dies ein deutliches Signal dafür, dass die Branche einen neuen Reifegrad erreicht hat – eine Phase, die sie als „Implementation Inflexion“ bezeichnen. Damit ist gemeint, dass sich der Blick auf KI wendet und für die meisten Weiterbildungsprofis keine Neuheit mehr ist, sondern zunehmend zum selbstverständlichen Werkzeug wird. Ein möglicher Grund für die steigende Zahl von KI-Nutzerinnen und -Nutzern könnte laut Vinauskaitė und Taylor darin liegen, dass Erfolgsgeschichten aus der Praxis ansteckend wirken und andere animieren, selbst aktiv zu werden.

Mehr als Contentproduktion

Doch wofür genau wird KI genutzt? Die Befragten konnten aus 15 möglichen Anwendungsbereichen wählen – von Contentproduktion über Lerndesign bis hin zu Datenanalyse und Performanceunterstützung. Wie schon in den Vorjahren steht die Erstellung von Lerninhalten, wie Texten, Audios oder Videos, an der Spitze. Doch die Nutzung wird differenzierter. 2024 setzten L&D-Fachkräfte KI im Durchschnitt für rund drei verschiedene Anwendungsbereiche ein, 2025 waren es fast fünf. Das zeigt: Viele integrieren KI-Tools inzwischen in mehrere Schritte ihrer Arbeit – nicht nur in der Contentproduktion, sondern zum Beispiel auch im Lerndesign oder bei administrativen Aufgaben. Ein Beispiel für Letzteres ist Microsoft Copilot, der in E-Mail- und Dokumentenprogramme eingebettet ist.

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