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Stiftung Warentest: Schlechte Noten für Beratungsgespräche

Nicht gut beraten fühlten sich die Tester der Stiftung Warentest beim Check von 16 Bildungsanbietern. Untersucht haben sie in der Zeit von November 2001 bis Januar 2002 die Beratungsgespräche von Weiterbildungsträgern, die vom Arbeitsamt geförderte Vollzeitzeit-Weiterbildungen in den Bereichen Neue Medien, Facility-, Immobilien- und Gebäudemanagement anbieten.
Das Ergebnis fiel insgesamt ernüchternd aus: Von sehr guten Beratungsgesprächen waren alle Bildungsanbieter weit entfernt. Auffällig war laut Stiftung Warentest die nicht durchgängige Beratungsqualität: Mal fehlte den Mitarbeitern der Bildungsanbieter jede Kompetenz im Berufsfeld, dann machten Zeitdruck und räumliche Enge ein strukturiertes Gespräch unmöglich, wieder andere Male gefiel sich der Berater zu sehr in seiner eigenen Rolle, ließ aufkommende Fragen gar nicht erst zu. Die Berater schienen wenig Interesse an Stärken, Schwächen, Motiven und Zielen ihrer Gegenüber zu haben.
Auf die Gesamt-Beurteilung 'Gut' brachte es daher auch nur ein Anbieter, die gtw Weiterbildung in München für ihre Weiterbildung zum Immobilien-Manager. Ganz mies - mit der Note 5,5 - schnitt WBS Training, Hamburg, für ihre Beratung zur Ausbildung Online-Redakteur ab. Die fünf Tester brauchten jeweils fünf bis sieben Anläufe, um per Telefon oder e-Mail überhaupt bei der richtigen Person zu landen. Zwei konnten dann an einem Beratungsgespräch teilnehmen. Interessant dabei: Obwohl einem Tester vom Kurs abgeraten wurde, der andere von sich aus absagte, bekamen beide Verträge zugeschickt, die anderen drei hingegen hörten nie wieder von WBS Training.
Autor(en): (nbu)
Quelle: Training aktuell 07/02, Juli 2002
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