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Warum sich Wissenschaftler coachen lassen

Serie: Zielgruppen

Nicht nur in Lehre und Forschung müssen sich Wissenschaftler heutzutage beweisen, sondern auch als Führungskraft und Projektmanager. Immer häufiger holen sie sich dafür Hilfe von außen. Teil fünf unserer Serie über neue Zielgruppen für Trainer und Coachs.

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Wer seine Karriere in einer Hochschule, Fachhochschule oder anderen forschungsnahen Bildungseinrichtungen erfolgreich gestalten will, muss in zahlreichen Rollen stark sein: als Lehrender, als innovativer Forscher, als Führungskraft von Nachwuchsforschern sowie nichtwissenschaftlichem Personal und als Initiator und Manager von Forschungsprojekten. In den vergangenen Jahren ist der Druck auf die Wissenschaftler gestiegen, in allen diesen Bereichen hochqualitative Arbeit zu leisten, und gleichzeitig im hochschul- und institutsinternen Machtgefüge zu bestehen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich immer mehr Professoren und Nachwuchswissenschaftler während der Promotion oder Habilitation auf dem hart umkämpften Weg zur Professur Unterstützung durch Trainer oder Coachs suchen.

Neben fundierter Praxis- und Beratungserfahrung im öffentlichen Sektor und in Bildungseinrichtungen erhöhen eigene akademische Grade die Glaubwürdigkeit bei der Zielgruppe der Wissenschaftler. Wer vor dieser Zielgruppe als überzeugender Berater bestehen will, benötigt indes mehr als nur einen eigenen Hochschulabschluss.

Wissenschaftler erwarten von externen Beratern eine hohe Feldkompetenz. Dies umfasst das Wissen um das System Hochschule, die wissenschaftliche Laufbahn und neuere Entwicklungen im Bildungssektor. So sind eigene akademische Grade (z.B. Diplom-Psychologe) oder fachliche Auszeichnungen und Erfahrungen als Wissenschaftler von Bedeutung, ebenso wie die Fähigkeit des Beraters, sein Know-how zu hochschulspezifischen Strukturen und Arbeitsprozessen einzubringen.

Die Zielgruppe wünscht sich also Berater, die sich zügig und ohne ausschweifende Erläuterungen in die zahlreichen Rollen von Professoren hineindenken können. Und die spezifischen Schwierigkeiten von Juniorprofessoren mit fiktivem Status, aber wenig Positionsmacht verstehen. Und die Sandwich-Position von Habilitanden kennen, die zwischen Promotion und Professur an der eigenen Qualifikation – insbesondere Publikationen – arbeiten müssen und deren eigene Arbeit häufig im Namen des Chefs veröffentlicht wird. Auch aus der großen Masse an Doktoranden gibt es vermehrt Hilfegesuche an Berater, da neben der Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter oft wenig Raum für das Vorankommen mit der eigenen Promotion bleibt oder Arbeits- und Schreibblockaden auftauchen, aus deren Fängen Doktoranden sich als akademische Einzelkämpfer häufig selbst nicht befreien können.

Extras:

  • Die Zielgruppe in Kürze: Größe - Besonderheiten - Coachingthemen
  • Literaturtipps: Hinweis auf zwei Fachartikel

Autor(en): Tanja Nazic und Bettina Schreyögg
Quelle: Training aktuell 12/11, Dezember 2011, Seite 30 - 33 , 14562 Zeichen

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Artikel aus Training aktuell 12/11:

Bild zur Ausgabe 12/11
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