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Beitrag von Sandra Bischoff aus Training aktuell 09/24, September 2024
Wenig Planungssicherheit, ständige Erreichbarkeit, finanzieller Druck – die Arbeit als Trainer, Beraterin oder Coach in Selbstständigkeit ist nicht immer leicht. Phasen mit großem Arbeitsaufkommen wechseln sich oft mit Phasen des Bangens um Aufträge ab und führen nicht selten zu Überbelastung und Existenzangst, oder kurz: einer ausgeprägten Work-Life-Disbalance. Denn wird dem Business zu viel Zeit und Aufmerksamkeit gewidmet, leidet das Privatleben; werden hingegen Aufträge abgelehnt, schadet das dem Ruf und dem Portemonnaie des Weiterbildungsprofis. Hinzu kommt, dass sich Entwicklungen im Organisationskontext aufgrund zunehmender Komplexität immer schlechter vorhersehen und zukünftige Auftragslagen somit kaum noch antizipieren lassen.
Eine Möglichkeit, diesem Dilemma zu entfliehen, ist es, als Berater, Trainerin oder Coach auf Betriebsseite zu arbeiten und somit ein Angestelltenverhältnis mit einer Organisation einzugehen. Eine solche Möglichkeit bot sich mir vor sechs Jahren. Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH; s. Kasten) hatte eine – frisch geschaffene – Stelle für Führungskräfteentwicklung, Coaching und Mediation ausgeschrieben. Ziel dieser Stelle war und ist die Unterstützung der Führungskräfte und die Weiterentwicklung individuellen Führungsverhaltens sowie der Führungskultur.