Know-how

Operation Teambuilding: Lernen von amerikanischen Spezialeinheiten

Ein Teamtraining der besonderen Art bietet das Hamburger Bildungsinstitut Eisberg-Seminare: das SWAT Camp, ein Erlebnistraining mit simulierten Einsatzkommandos. In Anlehnung an die US-amerikanische Spezialeinheit SWAT (Special Weapons and Tactics), deren Ausbildung und Ausrüstung u.a. bei Amokläufen und Geiselnahmen gefragt sind, müssen die Teammitglieder eine - natürlich fingierte - Entführung beenden.

Ihr Einsatz in voller Montur wird mit Video gefilmt und von Trainern beobachtet. 'Weil das Team unter extremen Bedingungen agiert, zeigt sich sehr schnell, wie gut die Zusammenarbeit klappt', bringt Frank Kittel von Eisberg-Seminare den Vorteil des Trainings auf den Punkt. Ob das Miteinander funktioniert, zeigt sich etwa in der Rollenklärung: Wer übernimmt die Einsatzleitung, wer spielt den Unterhändler und wer führt das Angriffsteam? Sind die Rollen geklärt, müssen Strategie und Taktik der Befreiungsaktion besprochen werden. Und zwar en detail. 'Vorgehen und Ziel nur grob zu skizzieren, reicht bei diesem Einsatz nicht aus', so Kittel. Denn ohne klare Absprache und aufeinander abgestimmte Aktionen scheitert die Mission, prognostiziert der Trainer.

Besonders geeignet ist das Training z.B. für international aufgestellte Teams, meint Kittel. Denn die verschiedenen kulturellen Hintergründe und die damit verbundenen unterschiedlichen Erwartungen können in der Simulation schnell transparent gemacht werden. Eine weitere Zielgruppe sind Teams, die ihre Leistung im Krisenmanagement testen wollen. Nicht geeignet indes ist das Training - trotz seines Rollenspielcharakters - als Incentive, betont Kittel. Nähere Infos im Internet.
Autor(en): (ahe)
Quelle: Training aktuell 08/07, August 2007
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