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LAB plus Limbic

Neues Kommunikationsmodell

Wer besser versteht, kann besser antworten – so lautet die Grundidee eines neuen Kommunikationsmodells: Die 'Motivations-Profile' sollen klare Hinweise auf die Motive und Werte von Menschen geben – und so speziell Trainern und Coachs helfen, ihre Kunden besser zu erreichen.

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Zu Beginn jedes Seminars wartet auf den Trainer das gleiche Rätsel: der Teilnehmer. Wer wird er sein? Was erwartet er? Und welche Sprache wird er sprechen? Letzteres fragt sich zumindest Evelyne Maaß vor jeder Trainings- und Beratungssituation. Die NLP-Trainerin ist überzeugt, dass es kein Zufall ist, welche Worte und Gesten Menschen wählen, um sich auszudrücken. Vielmehr folgen Sprache und Verhalten unterschiedlichen Regeln – je nachdem, welche bewussten und unbewussten Werte und Ziele jemand hat. Wer diese Regeln kennt, versteht sein Gegenüber sehr viel besser, so die Inhaberin von Spectrum Kommunikationstraining, Berlin. Und wer zusätzlich noch die eigene Sprache den Kommunikationsregeln des jeweiligen Gesprächspartners anpassen kann, kommt laut Maaß mit seiner Botschaft auch deutlich überzeugender an – im Verkaufsgespräch genauso wie im Seminarraum.

Für Menschen, denen erfolgreiche Kommunikation wichtig ist, hat Maaß nun mit ihrem Partner Karsten Ritschl die 'Motivations-Profile' konzipiert. Im Januar 2011 haben die beiden Berliner das neue Kommunikationstool erstmals in einem offenen Workshop vermittelt, der speziell auf Trainer und Coachs zugeschnitten war. Ihnen liefern die Motivations-Profile zum einen Fragen,  die – auch beiläufig – in jedes Gespräch eingeflochten werden können. Zum anderen geben sie den Nutzern Muster an die Hand, die helfen sollen, Sprache, Körpersprache und Verhalten des Antwortenden einzuordnen und so Hinweise auf seine Motive und Werte zu bekommen.
 
Das klingt vertraut – und ist es auch. Die Motivations-Profile nämlich sind eine Weiterentwicklung der 'Language and Behaviour-Profiles' (LAB-Profile), die Maaß 2006 nach Deutschland brachte. Diese von Rodger Bailey und Shelle Rose Charvet entwickelte Methode aus dem NLP-Kontext besteht aus zwölf Fragen, etwa: 'Was ist dir bei der Arbeit wichtig?', 'Warum ist dir das wichtig?' oder 'Woher weißt du, dass du bei der Arbeit etwas richtig gut gemacht hast?' Bei den Antworten achtet der LAB-Interviewer weniger auf den Inhalt als auf die Art, wie jemand sie formuliert. Er sucht nach Sprachmustern, aus denen er schließen kann, wie sein Gegenüber die Welt wahrnimmt, was ihm wichtig ist und was ihn motiviert.

Extras:

  • Infos und Termine: Tipps zu Veranstaltungen mit dem Thema Motivations-Profile oder LAB-Profile
  • Anwendungsbeispiel: Wie man die Motivation der Teilnehmer ermittelt

Autor(en): Sylvia Lipkowski
Quelle: Training aktuell 03/11, März 2011, Seite 24 - 26 , 10531 Zeichen

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Artikel aus Training aktuell 03/11:

Bild zur Ausgabe 03/11
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