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Neue Computersimulation setzt auf systemische Sichtweise

'Wir wollen ein realitätsnahes Arbeitserlebnis ins Seminar transportieren', erläutert Olav Schroth die Idee hinter der so genannten Vistamethode, einer computergestützten Simulation. Realitätsnah ist es nach Ansicht von Schroth, weil die Teilnehmer der Simulation zunächst ohne Input und Beistand seitens des Trainers ans Werk gehen. Wie im Arbeitsalltag auch sollen sie eigenständig ihren Aufgaben nachgehen und dabei eigene Erfahrungen machen und reflektieren, etwa in der Rolle von CEO, Personalchef, Finanzmanager oder Produktionsleiter. Von ihrem Laptop aus fällen sie Entscheidungen für ihren Zuständigkeitsbereich und setzen sie um - einzeln oder im Team durch persönliche Gespräche, E-Mails und Meetings. 'Die Teilnehmer kommunizieren und interagieren wie in realen Arbeitsprozessen, um die Zielvorgaben zu erfüllen', verspricht Schroth. Damit falle den Teilnehmern der Transfer zur tatsächlichen Unternehmenswelt nicht schwer.
Praxisbezug herstellen und Handlungskompetenz vermitteln will die Vistamethode vor allem, indem sie den Blick für die zunehmende Komplexität von Arbeitsabläufen und der damit verbundenen Unsicherheit schärft. 'Die Teilnehmer sollen lernen, mit geeigneten Methoden innerhalb komplexer Systeme erfolgreich zu agieren', so der Berater.

Vermittelt werden die systemische Sichtweise und ihre entsprechenden Methoden in Reflexionsrunden, in denen auch Fragen und kritische Punkte geklärt werden. Hier wird zudem erörtert, wo und wie die erlebten Prozesse im realen Arbeitsumfeld ablaufen. 'So setzen wir Anker im Verhalten der Teilnehmer, die eine langfristige Veränderung bewirken', so Schroth. Weitere Informationen im Internet.
Autor(en): (ahe)
Quelle: Training aktuell 11/06, November 2006
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