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Marktstudie: IT-Consulter können die Zukunft rosig sehen

Die Aussichten für den europäischen Beratermarkt scheinen rosig: Innerhalb von drei Jahren soll sich der Branchenumsatz fast verdoppeln. 1998 betrug er 24,7 Mrd. Euro, 1999 waren es schon 36 Mrd. und für 2000 werden 46 Mrd. Euro erwartet. Das geht aus einer jetzt veröffentlichten Studie der European Federation of Management Consulting Associations (FEACO) hervor. Die FEACO ist eine Vereinigung, in der Managementberater-Verbände aus 23 europäischen Staaten organisiert sind, darunter auch der Bund deutscher Unternehmensberater (BDU).
Einen erstaunlich großen Anteil weist der deutsche Beratermarkt im europäischen Vergleich auf: Zum europäischen Gesamtumsatz der Branche trugen die deutschen Consulter etwa
30 Prozent bei. Großbritannien folgt mit etwa
27 Prozent. Auch der Beitrag der Beratungsbranche zum Bruttoinlandsprodukt ist nur in Großbritannien mit 0,78 Prozent und Norwegen (0,46 Prozent) höher als in Deutschland (0,43 Prozent). Das europäische Mittel liegt bei 0,35 Prozent. Im Mutterland der Consultingbranche, den USA, liegt der Wert bei 0,5 Prozent. Für die FEACO ein Indiz für das noch nicht ausgeschöpfte Wachstumspotenzial in Europa.
Der Bereich Informationstechnologie ist europaweit der Shooting-Star: 44 Prozent aller Beratungsdienstleistungen entfallen mittlerweile daauf. Im kommenden Jahr soll er sogar noch um vier Prozent wachsen, wodurch die Anteile von Strategie- und Organisationsberatung (jeweils
25 Prozent) sowie Human Resources Management (6 Prozent) weiter geschmälert werden dürften. Für Berater im Bereich HRM gibt es ein kleines Trostpflaster: Die FEACO prognostiziert für das kommende Jahr eine verstärkte Nachfrage nach Beratung für Rekrutierung und Personalentwicklung.
Und wie steht es mit der Globalisierung?
89 Prozent ihres Umsatzes machen deutsche Consulter bislang im Inland, von den restlichen 11 Prozent nur 1,5 Prozent in Osteuropa. Mehr internationale Aktivität, zumindest in osteuropäischen Ländern, zeigen Spanien (2 Prozent), Großbritannien (3 Prozent), Österreich (3,4 Prozent) und Italien (4 Prozent). So könnten neben dem IT-Geschäft vermehrte Auslandsaktivitäten eine große Rolle für die zukünftige Entwicklung der deutschen Consulter spielen.
Die Studie kostet 75 Euro und kann bestellt werden bei der:
Autor(en): (aen)
Quelle: Training aktuell 10/00, Oktober 2000
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