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Beitrag von Paula Föhr aus Training aktuell 02/26, Februar 2026
Wir Menschen sind Meister darin, Informationen bereitzustellen. Täglich nehmen wir eine Fülle an Eindrücken auf und geben sie weiter. Workshops, Trainings und Tagungen schaffen dafür einen Rahmen: Sie ordnen Wissen, machen es einer Gruppe zugänglich und eröffnen einen Dialograum. Doch eine hohe Informationsdichte und die bekannte Monotonie nach dem Motto „Folie folgt auf Folie“ haben ihren Preis: Oft sinkt die Aufmerksamkeitsspanne bei den Teilnehmenden, mit der Folge, dass Inhalte nicht mehr (richtig) aufgenommen werden bzw. im Gedächtnis bleiben.
Beim Live-Visualisieren entsteht während des Austauschs in der Gruppe ein gemeinsames Bild, das Beiträge sichtbar macht und fortlaufend anreichert.
Die Herausforderung für Trainerinnen, Beraterinnen und Coachs besteht daher darin, Weiterbildungsformate abwechslungsreich und aktivierend zu gestalten. Formate, in denen Informationen nicht einfach nur vermittelt, sondern auch gemeinsam bearbeitet, reflektiert und weiterentwickelt werden. Ein Ansatz dafür kann das Live-Visualisieren sein: Während des Austauschs in der Gruppe entsteht ein gemeinsames Bild, das Beiträge sichtbar macht und fortlaufend anreichert.
Wie kann man sich das genau vorstellen? Nach einem informativen Impuls einer Workshop-Teilnehmerin übernimmt die Moderation. Doch statt sich einfach zu bedanken und direkt zum nächsten Thema überzugehen, nutzt sie den Moment: Sie eröffnet einen Austausch in Kleingruppen mit der Frage: „Was waren für Sie die wichtigsten Inhalte aus dem Impuls? Wenn Sie mögen, tauschen Sie sich kurz mit Ihren Sitzpartnerinnen und -partnern dazu aus.“