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Live-Visualisierungen
Live-Visualisierungen

Zuhören zum Anschauen

In unserer komplexen, schnelllebigen Welt prasseln täglich unzählige Informationen auf uns ein. Workshops, Trainings oder Tagungen schaffen einen Rahmen, um diese zu ordnen und zu reflektieren. Doch allzu oft verhindern monotone Vorträge und überladene Foliensätze, dass Inhalte wirklich ankommen: Die Aufmerksamkeit schwindet, das Gesagte verpufft. Umso mehr sind Weiterbildende gefordert, Ansätze zu entwickeln, die aktivieren, Monotonie aufbrechen und das Behalten unterstützen. Ein solcher Ansatz kann z.B. das Live-Visualisieren sein. Visualisierungsprofi Paula Föhr erklärt, was sich genau hinter dieser Methode verbirgt, welche Wirkung sie hat, und gibt Impulse und Tipps für die Praxis.

Wir Menschen sind Meister darin, Informationen bereitzustellen. Täglich nehmen wir eine Fülle an Eindrücken auf und geben sie weiter. Workshops, Trainings und Tagungen schaffen dafür einen Rahmen: Sie ordnen Wissen, machen es einer Gruppe zugänglich und eröffnen einen Dialograum. Doch eine hohe Informationsdichte und die bekannte Monotonie nach dem Motto „Folie folgt auf Folie“ haben ihren Preis: Oft sinkt die Aufmerksamkeitsspanne bei den Teilnehmenden, mit der Folge, dass Inhalte nicht mehr (richtig) aufgenommen werden bzw. im Gedächtnis bleiben.

Beim Live-Visualisieren entsteht während des Austauschs in der Gruppe ein gemeinsames Bild, das Beiträge sichtbar macht und fortlaufend anreichert.

Die Herausforderung für Trainerinnen, Beraterinnen und Coachs besteht daher darin, Weiterbildungsformate abwechslungsreich und aktivierend zu gestalten. Formate, in denen Informationen nicht einfach nur vermittelt, sondern auch gemeinsam bearbeitet, reflektiert und weiterentwickelt werden. Ein Ansatz dafür kann das Live-Visualisieren sein: Während des Austauschs in der Gruppe entsteht ein gemeinsames Bild, das Beiträge sichtbar macht und fortlaufend anreichert.

Paula Föhr

Wenn Zuhören sichtbar wird

Wie kann man sich das genau vorstellen? Nach einem informativen Impuls einer Workshop-Teilnehmerin übernimmt die Moderation. Doch statt sich einfach zu bedanken und direkt zum nächsten Thema überzugehen, nutzt sie den Moment: Sie eröffnet einen Austausch in Kleingruppen mit der Frage: „Was waren für Sie die wichtigsten Inhalte aus dem Impuls? Wenn Sie mögen, tauschen Sie sich kurz mit Ihren Sitzpartnerinnen und -partnern dazu aus.“

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