Organisation

Kommodifizierung am Trainingsmarkt
Kommodifizierung am Trainingsmarkt

Raus aus der Vergleichbarkeitsfalle

Seminare online anzubieten, ist mittlerweile nichts Besonderes mehr, sondern eine Selbstverständlichkeit. Das birgt die Gefahr, dass Online-Trainerinnen und -Trainer aus Sicht der Kunden zunehmend austauschbar werden. Wie man sich durch eine passende Spezialisierung am Markt behaupten kann, erklärt Trainerausbilder Marius Jost.  
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Online-Training hat sich mittlerweile als dauerhafter Trend etabliert. Das birgt für Trainerinnen und Trainer unter Umständen eine Falle, die im Englischen Commoditization genannt wird. Im Dienstleistungsmarketing wurde bereits erforscht, wie ein zunächst herausragendes, unverwechselbares Angebot mit der Zeit zur Selbstverständlichkeit wird: Wenn mit der Zeit viele vergleichbare Dienstleistungen angeboten werden, können Kunden die Anbieter nicht mehr unterscheiden. Es kommt zu einem Preisunterbietungskampf.

Ein Beispiel: Ein großes Unternehmen startet damit, extern Online-Trainings einzukaufen. Als Plattform für Trainingsmaßnahmen ist Microsoft Teams vorgeschrieben, auch die Lernziele und der zeitliche Umfang sind festgelegt. Vor der verantwortlichen Personalentwicklerin liegen vier Angebote, alle von ...

Autor(en): Marius Jost
Quelle: Training aktuell 03/21, März 2021, Seite 24-29
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