Reflexion

Institut im Interview
Institut im Interview

„Theater als ein Instrument nutzen“

Jeden Monat gibt Training aktuell einem Player der Weiterbildungsszene die Möglichkeit, über Wurzeln, Werdegang und Visionen zu ­reflektieren. Diesmal improzess zum 20-jährigen ­Jubiläum.

Wo liegen die Wurzeln Ihres Unternehmens?

Zuerst habe ich Lehramt studiert, weil mich Bildung und Weiterentwicklung fasziniert haben. Während des Studiums kam mit dem Improvisationstheater die für mich entscheidende Zutat dazu. Dadurch ist dann improzess entstanden.

Bitte beschreiben Sie kurz Ihr Angebot.

Ich unterstütze Menschen mithilfe von Trainings und Beratung, Theater und Coaching darin, ihren Blick auf die Welt zu erweitern und sich selbst weiterzuentwickeln.

Was war die beste Entscheidung der Unternehmensgeschichte?

Mich selbstständig zu machen und das Theater als unglaublich mächtige Interventionsform anzunehmen. Natürlich habe ich das irgendwie gewusst, aber es hat eine Weile gedauert, bis ich darauf wirklich vertraut habe – und bis ich bereit war, Theater als ein Instrument zu nutzen.

Was war der ungewöhnlichste Auftrag?

Eine mögliche Antwort wäre: „Im Hasenkostüm durch den Paderborner Dom gehen“, aber das kann ich sicher noch toppen – etwa damit, dass ich meine Kollegin mal an einer Hundeleine durch die Fußgängerzone geführt habe.

improzess

  • Geschäftsführung: Dörthe Engelhardt
  • Gründungsjahr: 2001
  • Standort: Berlin
  • Zahl der Mitarbeitenden 2020: 8 freie Mitarbeitende, darüber hinaus ein Netzwerk von Kolleginnen und Kollegen
  • Zahl der Seminarteilnehmenden 2020: 300
  • Umsatz 2020: 70.000 Euro
  • Link: improzess.de

Welchen Auftrag würden Sie nicht annehmen?

Aufträge, bei denen es um Manipulation geht oder die von Organisationen kommen, deren Werte ich persönlich für nicht unterstützungswürdig halte. Oder einen Auftrag, bei dem der Kunde nicht wertschätzen kann, was wir tun.

Was ist Ihr größtes Projekt 2021?

Da steht glücklicherweise einiges zur Auswahl. Wenn die vorgemerkten Live-Veranstaltungen stattfinden, gehören die definitiv zu den größten Projekten. Dann möchte ich auch gern mal wieder ein paar Zeilen schreiben. Und mein persönlich größtes Projekt: für jede Frage und Anfrage, die dieses Jahr kommt, einen Weg zu finden.

Welchen Prominenten würden Sie gerne als Trainer oder Trainerin einstellen und wofür würden Sie ihn oder sie einsetzen?

Kathryn Janeway von der Voyager: Sie macht einen guten Job als Führungskraft in sehr unsicheren Zeiten. Geht es um „echte“ Menschen, dann würde ich Meryl Streep als Trainerin für Selbstsicherheit und Souveränität einstellen. Sie würde bei mir ausschließlich mit Frauen arbeiten, und ich würde mich hin und wieder auch gerne unter die Teilnehmerinnen mischen.

Vielen Dank für Ihr Interesse an diesem kostenfreien Artikel der Zeitschrift Training aktuell!

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