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HELIOS-Report 2007: E-Learning im Zeichen der 2.0-(R-)Evolution

Die Web-2.0-Revolution hat die E-Learning-Landschaft auf den Kopf gestellt. Trotzdem gilt: Traditionelle Lernmodelle behalten ihre Gültigkeit. Zu dieser Erkenntnis kommt das Horizontal E-Learning Integrated Observation System (HELIOS) in seinem Report für das Jahr 2007.

Die Bilanz der Autoren, die in unterschiedlichen europäischen E-Learning-Projekten aktiv sind: Lernende schaffen mittlerweile ihren eigenen Content. Sie lernen via Wissensmanagement oder Collaboration und stehen somit auf einer Stufe mit den Lehrenden. In der Folge findet ein Wechsel statt: Strukturierte Lernsysteme und vordefinierte Lernarchitekturen werden abgelöst von offenen Lernumgebungen, die sich aus lose verbundenen Open-Source-Plattformen und Tools zusammensetzen, die soziale Interaktionen unterstützen - z.B. Wikis, Blogs oder RSS. Kurz: Aus 'E-Learning 2000' wird 'innovative E-Learning 2010'.

Trotz dieser Veränderungen glauben die HELIOS-Experten nicht, dass es zu einem Bruch mit traditionellen Lernmodellen kommt. Auch wenn die Rolle des Lernenden im Lernprozess durch Social Tools weiter gestärkt wird, sind sie überzeugt: Das 'innovative E-Learning 2010' liegt nicht in der Hand der Lernenden allein. Einer der Gründe: Die Verlässlichkeit und die wissenschaftliche Qualität von Content bleiben der Schlüssel für die Zukunft des (E-)Lernens. Und genau diese Kriterien kann der User-Generated-Content der Web-2.0.-Generation in den Augen der Report-Autoren nicht erfüllen: Zu groß ist das Risiko von Manipulation, zu gering die Glaubwürdigkeit der Inhalte. Die Folge: Trainer und Lehrende bleiben notwendiger Bestandteil des Lernens.

Eine Executive Summary des HELIOS-Reports kann im Internet kostenlos heruntergeladen werden.
Autor(en): (stb)
Quelle: Training aktuell 10/07, Oktober 2007
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