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DVWO-Präsident Dr. Uwe Genz: 'Mein Ziel ist Kontinuität'

Der Dachverband der Weiterbildungsorganisationen e.V. (DVWO) hat seit Februar 2008 einen neuen Päsidenten: Dr. Uwe Genz hat Renate Richter, die Gründungspräsidentin des DVWO, abgelöst. Training aktuell sprach mit dem promovierten Chemiker über die ersten Wochen im Amt und seine Ziele für die kommenden drei Jahre.

Für diejenigen Menschen, die Sie noch nicht kennen: Mit welchen drei Adjektiven würden Sie sich selbst beschreiben?

Dr. Uwe Genz
: Ich bin vielseitig interessiert und neugierig. Und ich bin ein analytisch denkender Mensch.

Seit zwei Monaten sind Sie Präsident des DVWO. War der Amtsantritt ein Sprung ins kalte Wasser?

Genz
: Nein, denn ich bekomme tatkräftige Unterstützung von meinen erfahrenen Kollegen aus dem DVWO-Präsidium. Das ermöglicht mir eine sehr gute Einarbeitung. Und gewährleistet die Kontinuität in der Verbandsarbeit, die wir uns vor der Neuwahl gewünscht hatten.

Ist diese Kontinuität auch bei den Inhalten zu erwarten?

Genz
: Beim Thema Transparenz und Qualität im Weiterbildungsmarkt wird es diese Kontinuität ganz sicher geben. In punkto Qualitätsmodelle werde ich die Arbeit des alten Vorstandes in dessen Sinne weiter führen. Ich bin fest davon überzeugt: Um die Weiterbildung voranzubringen, müssen wir Qualitätsstandards in den freien Markt bringen. Zu diesen Standards beizutragen, das wird der Schwerpunkt meiner Arbeit sein.

Was sehen Sie dabei als größte Herausforderung?

Genz
: Wir müssen die Mitgliedsverbände dazu motivieren, den großen Wagen Qualitätsmanagement noch besser mitzuziehen. Weiterbildungsorganisationen müssen wir überzeugen, dass im europäischen Markt zukünftig Zertifizierungen und Akkreditierung immer wichtiger werden. Hier besteht noch großer Handlungsbedarf.

Wofür wollen Sie sich außerdem engagieren?

Genz
: Die Mitgliederakquisition ist natürlich ein wichtiges Thema. Derzeit führen wir Gespräche mit vier Verbänden, die wir gerne im DVWO aufnehmen möchten. 

Warum haben Sie sich für ein Engagement im DVWO entschieden?

Genz: Weil sich mit dem DVWO vieles bewegen lässt. Der Verband hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2002 einen Namen gemacht als anerkannter Gesprächspartner bei den Bildungspolitikern. Diese Verbindung zu den Entscheidungsträgern wollen wir auch weiterhin nutzen, um die Interessen der Trainer zu vertreten.

Autor(en): (Corinna Moser)
Quelle: Training aktuell 04/08, April 2008
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