Politisches

Bundesministerium fördert E-Learning-Projekte

Auch die Regierung hat es inzwischen erkannt: 'Die digitalen Medien bieten enorme Potenziale für mehr Flexibilität in der beruflichen Bildung', heißt es in einer aktuellen Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Damit dieses Potenzial weiterentwickelt werden kann, will die Exekutive einen Beitrag leisten: Das BMBF fördert seit Januar 2007 innovative mediengestützte Qualifizierungsangebote der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Das Programm hat eine Laufzeit von vier Jahren.

Wie hoch das Budget für digitales Lernen ist, will das Ministerium nicht verraten. Verschiedene Branchendienste frohlockten, der Fördertopf sei mit 30 Millionen Euro gefüllt. Diese Zahl konnte im Ministerium aber niemand bestätigen. 'Die E-Learning-Förderung ist nicht mit einer festen Summe veranschlagt, sondern zunächst offen gehalten', erklärt Bernd Kramer aus der Pressestelle des BMBF auf Nachfrage von Training aktuell.

Genauer ausdifferenziert sind immerhin die Vergabemodalitäten der Unterstützung: Anbieter der beruflichen Aus- und Weiterbildung, die neue Konzepte des Online-Lernen entwickelt haben, können laufend ihre Projektskizzen einreichen. Wenn ihr Ansatz für innovativ und effektiv befunden wird, dürfen sie mit einer 'Erstattung ihrer projektbezogenen Kosten' rechnen.

Gute Karten haben dabei Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen: Sie können bis zu 100 Prozent ihrer Auslagen zurückbekommen. Für 'Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft', wie es in der Ausschreibung heißt, sind 50 Prozent veranschlagt. Weil das Ministerium die Nachhaltigkeit und die Breitenwirkung der geförderten E-Learning-Projekte sichern möchte, richtet sich die Ausschreibung insbesondere an Verbünde, Netzwerke und Konsortien. Weitere Informationen im Internet.
Autor(en): (com)
Quelle: Training aktuell 04/07, April 2007
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