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Bodo Schäfer ist wieder da: Seine neue Firma heißt fin.wis gmbh

Bodo Schäfer besitzt seit kurzem ein neues Unternehmen. Der Name der Firma lautet fin.wis gmbh und steht für 'financial wisdom' - finanzielle Weisheit. Auch diese Firma bietet mit Bodo Schäfer als Referenten Seminare zu Finanzthemen wie 'Finanzieller Erfolg' und 'Finanzielle Freiheit' an. Damit bewegt sie sich im selben Segment wie ihr Vorläufer: die Schäfer Finanz Coaching GmbH, die später als FCM Finanz Coaching GmbH firmierte. Von diesem Unternehmen hatte sich Schäfer rechtzeitig vor dem inzwischen eingeleiteten Insolvenzverfahren durch Verkauf getrennt (vgl. TA 7/2000).
Die neue Firma zeigt, dass er aus der Vergangenheit klug geworden ist: Schäfer ist zwar mit 51 Prozent Mehrheitsgesellschafter, das operative Geschäft hat er jedoch einer Person seines Vertrauens überlassen. Alleinige Geschäftsführerin ist Greta Andreas, die zuvor als Pressereferentin für den Money Coach gearbeitet hat. An der neuen Firma hält sie eine Minderheitsbeteiligung von zehn Prozent. Weiterer Gesellschafter ist mit 38 Prozent Schäfers Referentenkollege und persönlicher Anlageberater Bernd Reintgen.
Schäfer versucht nun, einen Teil der früheren Kunden in die neue Firma zu retten. Dem Insolvenzverwalter der FCM Finanz Coaching GmbH kaufte er die Adressen von Newsletter-Abonnenten und Seminarkunden ab. Unter dem Titel 'Zeitung für finanzielle Weisheit' bringt er eine inhaltlich aufgestockte und äußerlich aufgepeppte Version seines alten Finanznewsletters heraus.
Von Greta Andreas ist zu hören, dass die neue fin.wis gmbh 'keinerlei Nachfolgegesellschaft' von Schäfer Finanz Coaching sei. 'Die Initiative zur Firmengründung ist von mir ausgegangen.' Andreas legt Wert darauf, die fin.wis gmbh von der alten Firma abzugrenzen. So will sie ihre Medienkontakte nutzen, um ein neues Standbein aufzubauen: Über die Kernkompetenz 'Bodo Schäfer' hinaus will sie Referenten zu Medienauftritten verhelfen sowie Autoren und Verlage zusammenbringen.
Bei der ehemaligen Firma von Bodo Schäfer wird es inzwischen ernst: Im Zuge des Insolvenzverfahrens sind mehrere hundert Gläubiger aufgerufen, bis zum 12. Oktober ihre Forderungen einzureichen. Ob‘s was bringt...
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Quelle: Training aktuell 10/00, Oktober 2000
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