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Analyse des Stellenmarkts offenbart Qualifikationsdefizite von Bewerbern

53 Prozent der freien Stellen im Bereich der Informationstechnik können nicht im ersten Anlauf besetzt werden. Und jedes vierte Unternehmen sucht auch ein halbes Jahr nach Ausschreibung einer Stelle noch nach einem geeigneten Kandidaten. Zu diesem Ergebnis kommt der Zwischenbericht der Stellenanzeigen-Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Die Analyse ist Teil des Vorhabens, ein 'Früherkennungssystem Qualifikationsentwicklung' zu etablieren (vgl. TA 7/2000, S. 2).
Qualifikationsdefizite im spezifischen Berufswissen (67 Prozent) und in den sozialen Selbstkompetenzen (39 Prozent) sind nach Auskunft der Unternehmen die mit Abstand häufigsten Gründe, die zur Ablehnung eines Bewerbers führen. Des Weiteren werden u.a. fehlende Branchenkenntnisse (21 Prozent) sowie unzureichende Methodenkompetenz (13 Prozent) genannt. Mangelnde Fremdsprachenkenntnisse monierten hingegen lediglich drei Prozent der Unternehmen. Der Zwischenbericht stellt fest, dass vornehmlich in der Dienstleistungsbranche 'neue Kombinationen unterschiedlicher Qualifikationsbündel' nachgefragt würden. Die steigenden Anforderungen an überfachliche Qualifikationen sehen die Unternehmen bei Hochschulabsolventen offenbar am ehesten erfüllt. So ergab eine Nachbefragung von inserierenden Unternehmen der IT-Branche, dass bereits 80 Prozent von Bewerbern ein abgeschlossenes Studium verlangen.
Der Zwischenbericht zur Analyse des Stellenmarktes ist in den kostenlos erhältlichen 'Forschungsergebnissen 1999' veröffentlicht. Für die Inserentenbefragung mit dem Titel 'Qualifikationsanforderungen im IT-Bereich: Wunsch und Wirklichkeit' wird eine Schutzgebühr von sieben Mark erhoben. Zu beziehen bei:
Autor(en): (jgr)
Quelle: Training aktuell 10/00, Oktober 2000
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