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Menschenwürdig wirtschaften

Der Bund Katholischer Unternehmer (BKU) will unter Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft einen Dialog über zukunftsfähiges Wirtschaften anstoßen. Dafür hat der Verband zwölf Thesen vorgelegt. These Nummer eins lautet: „Im 21. Jahrhundert wird es wesentlich, den Gegensatz zwischen Wirtschaft und Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt zu überwinden. Unternehmen werden verstärkt ihren Gemeinwohlbeitrag herausarbeiten, der auch zunehmend gesellschaftlich anerkannt wird und der sich nicht zuletzt auf die Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen bezieht.“ Dabei sollten ökologische Nachhaltigkeit und soziale Belange niemals gegeneinander ausgespielt werden (These Nummer fünf). Für die Unternehmen bedeutet dies laut BKU unter anderem: Sie müssen sich mit Werten und Zielen im Wirtschaftsleben auseinandersetzen. Da sie zudem immer stärker im Dialog mit verschiedenen gesellschaftlichen Kreisen gefragt sein werden, sieht der BKU zudem (so These Nummer acht) die Notwendigkeit auf die Betriebe zukommen, in „ihre ethische Reflexions- und auch Sprachfähigkeit“ zu investieren, „mit dem Ziel einer werteorientierten Unternehmensführung und ethischen Unternehmenskommunikation“. Der BKU sieht sich als Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Kirche und Politik und zählt nach eigenen Angaben derzeit 1.000 Mitglieder, darunter Firmeninhaber und -inhaberinnen, Selbstständige sowie leitende Angestellte.

Autor(en): Sylvia Jumpertz
Quelle: managerSeminare 279, Juni 2021
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