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Lerner allein am Arbeitsplatz

e-Learning-Praxis

Dass e-Learning wenig Akzeptanz erfährt, daran sind die Unternehmen selber schuld. Diesen Schluss lässt zumindest die Studie 'Akzeptanz von e-Learning' zu. Demnach müssen die Unternehmen einiges tun, um ihren Mitarbeitern das Lernen mit neuen Medien schmackhaft zu machen.

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Einer der Vorteile von e-Learning, wenn nicht gar der Vorteil schlechthin, ist der, dass Mitarbeiter am Arbeitsplatz lernen können. Reise- und Übernachtungskosten entfallen, Abwesenheitszeiten vom Arbeitsplatz ebenfalls bzw. können verkürzt werden, und Mitarbeiter können bedarfsgerecht das lernen, was sie brauchen.

Die Mitarbeiter indes sehen das anders. So geeignet finden sie ihren Arbeitsplatz zum Lernen gar nicht. Da gibt es zum Beispiel Störungen durch Telefon und Kollegen. Und da gibt es u.U. Schwierigkeiten mit dem Vorgesetzten: Längst nicht jeder Chef ist überzeugt davon, ihre Lernzeit als Arbeitszeit zu akzeptieren.

Diesen Widerspruch zwischen Theorie und Praxis zeigt die Studie 'Akzeptanz von e-Learning' auf. In Auftrag gegeben wurde sie von Cognos, einem Anbieter von Business-Intelligence-Lösungen, mit Sitz in Frankfurt. Durchgeführt wurde die Studie von Innotec: Das Institut für Innovationsforschung, Technologiemanagement und Entrepreneurship an der LMU München hat 616 Cognos-Kunden zu ihrer momentanen Nutzung und ihrer zukünftigen Nutzungsabsicht von CBT & Co. befragt. Wie stehen die Befragten zum virtuellen Lernen am Arbeitsplatz?

Autor(en): Nicole Bußmann
Quelle: e-le@rning 04/02, November 2002, Seite 32 - 34 , 7903 Zeichen

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