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Zahlen-Clash

49% vs. 34%

... der Teilnehmenden einer Umfrage des Beratungsunternehmens Machwürth Team International (MTI) stimmen der Aussage zu, Coaching sei in ihrem Unternehmen ein fester Bestandteil der Personalentwicklung. An der Befragung haben knapp 500 Beschäftigte aus Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitenden teilgenommen – davon knapp drei Viertel Fach- und Führungskräfte und gut ein Viertel HR-Verantwortliche. Ist laut den Befragten Coaching nur in knapp der Hälfte der Unternehmen bereits etabliert, sind immerhin 31 Prozent sicher, dass Coaching immer wichtiger wird. Laut der Studienautoren werde Coaching jedoch meist noch als reine Personalentwicklungs- und nicht als Organisationsentwicklungsmaßnahme angesehen. Dafür spricht, dass laut der HRler in einem Großteil der Unternehmen, nämlich 88 Prozent, Einzelcoachings und nur in 47 bzw. 34 Prozent Team- bzw. Projektcoaching angeboten werden. Kein Wunder also, dass Coaching noch einem Großteil der Beschäftigten als Entwicklungsmaßnahme verwehrt wird. 

34%

... und damit nur gut ein Drittel der Umfrageteilnehmenden gibt an, in ihrem Unternehmen habe unabhängig von Ebene und Funktion jeder Beschäftigte Anspruch auf Coaching. Nur 13 Prozent der Befragten antworten, Mitarbeitende ohne Führungsverantwortung dürften sich coachen lassen. In den meisten Unternehmen scheint sich Coaching demnach lediglich an Führungskräfte zu richten: So kommen laut 44 Prozent der Befragten operative Führungskräfte wie Gruppenleiter in den Genuss von Coaching und die Hälfte gibt an, in ihrem Unternehmen hätten mittlere Führungskräfte Anspruch auf Coaching.

Autor(en): Nathalie Ekrot
Quelle: managerSeminare 277, April 2021
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