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Siemens sprengt Unternehmensgrenzen

Wissensmanagement

Für die Wettbewerbsfähigkeit und den langfristigen Erfolg von Unternehmen spielt Wissen eine Schlüsselrolle. Viele Firmen schmoren bei der Umsetzung ihres Wissensmanagements aber im eigenen Saft. Sie verpassen es, sich bei anderen Unternehmen neue Impulse zu holen. Die Siemens AG richtete deshalb neben einer internen auch eine externe Knowledge Community ein, um den persönlichen und virtuellen Wissensaustausch zwischen Mitarbeitern aus verschiedenen Unternehmen zu fördern.

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In einer Knowledge Community treffen sich Mitarbeiter unterschiedlicher Organisationseinheiten, um Wissen zu einem definierten, geschäftsspezifischen Themengebiet zu teilen und auszutauschen. Durch die freiwillige Zusammenarbeit, die virtuellen und face-to-face Charakter haben kann, verfolgen die Beteiligten sowohl individuelle als auch geschäftliche Ziele. Die Tätigkeiten einer Community sind dabei nicht auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt.

Insbesondere in einem Unternehmen wie Siemens, das durch eine global verteilte Organisationsstruktur und ein dynamisches Unternehmensumfeld gekennzeichnet ist, liefern Communities einen erheblichen Nutzen. So können beispielsweise Lösungen für Probleme in Projekten oder für Kundenanfragen schnell gefunden, Doppelarbeit vermieden, Synergien genutzt und Verbesserungs- und Innovationspotenziale identifiziert werden.

Um diesen Nutzen zu realisieren, treffen sich die Community-Mitglieder regelmäßig in Konferenzen, persönlichen und virtuellen Meetings und nutzen eine gemeinsame Kommunikationsplattform. In den Community-Konferenzen lernen die Community-Mitglieder bei dem Erfahrungsaustausch einander persönlich kennen und identifizieren potenzielle Ansprechpartner. Community-Konferenzen können mitunter relativ große Veranstaltungen werden. Daher werden auch persönliche Meetings kleineren Umfangs entsprechend dem Bedarf der Community-Mitglieder selbst organisiert und durchgeführt.

Da die Community-Mitglieder vielfach an unterschiedlichen Standorten tätig sind, stellt jedes persönliche Treffen einen Reise- und Kostenaufwand dar. Deshalb werden verschiedene Meetings auch virtuell durchgeführt. Hierfür können Videokonferenzen, Telefonkonferenzen und das Internet genutzt werden.

Autor(en): Nora Sydow, Benjamin Frost
Quelle: management&training 11/02, November 2002, Seite 28 - 29

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Artikel aus management&training 11/02:

Bild zur Ausgabe 11/02
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